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Sogar in der afrikanischen Savanne

„3S-Fertighaus“ errichtet Wohnhäuser Sogar in der afrikanischen Savanne

Die Göttinger „3S-Fertighaus GmbH & Co.“ baut Wohn- und Gartenhäuser, Bungalows, Gewerbebauten, Garagen und Carports. Das 1961 gegründete Unternehmen hat jetzt über 200000 Euro in seinen Standort am Maschmühlenweg investiert und sieht den Zuzug von Flüchtlingen als große wirtschaftliche Chance.

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Quelle: EF

„Wir bauen schnörkellos“, sagt Junior-Chef Johannes Schubert (37), „unsere Gebäude sind solide konstruiert, praktisch und lange haltbar.“ Und deshalb eher nichts für Menschen, die einen Bau vorziehen, dessen Architektur ihre Individualität widerspiegelt.

 
Die Gebäude bestehen aus massiven Stahlbeton-Fertigteilen, die im Werk von „3S“ – der Name steht für Selbstbau, Schnellbau, Sparbau – in Gieboldehausen produziert werden. Was die Bauzeit anbelangt: Ein Einfamilienhaus steht in zwei Wochen, eine 100-Quadratmeter-Halle in einer und eine Garage in gerade einem halben Tag. Was die Maße angeht: Das kleinste je errichtete „3S“-Gebäude, ein Häuschen für den Aufseher eines Schrottplatzes, maß gerade mal 2,67 mal 2,67 Meter, das größte – eine Halle – verfügte über eine Grundfläche von 1400 Quadratmetern.

 
Über 75000 Gebäude hat die Firma in ihrer 54-jährigen Geschichte errichtet. In Südniedersachen, in ganz Deutschland und in vielen Ländern Europas, unter anderem Norwegen, Schweiz, Österreich, dem Baltikum, Spanien und Griechenland.  Und sogar in der afrikanischen Savanne stehen zwei „3S“-Bungalows. „Uns kommt dabei zugute, dass die Teile sehr einfach und günstig zu transportieren sind“, erläutert Schubert. So kostete es gerade einmal 1500 Euro, die für ein Ferienhaus benötigten Bauteile per Sattelschlepper nach Spanien zu schaffen, und auch der Transport der Bungalow-Teile ins ferne Afrika war mit rund 10000 Euro nicht übermäßig kostspielig.   

 
Um für die Zukunft gerüstet zu sein, hat das Unternehmen investiert. Zum einen etwas über 60000 Euro in neue Vorführ-Gebäude auf dem 7000 Quadratmeter großen Firmengelände im Maschmühlenweg, zum anderen rund 140000 Euro in ein gewaltiges Bohrwerk, das die Löcher in die Stahlträger schneidet, durch welche die Träger miteinander verbunden werden: „Die neue Maschine spart uns sehr viel Zeit“, freut sich Schubert, „der Bohrvorgang dauert nur noch halb so lange wie vorher.“  

 
Sieht sich das Unternehmen mit Herausforderungen konfrontiert? „Ja“, sagt Schubert und nennt zum einen die strengen gesetzlichen Wärmeschutz-Auflagen, zum anderen die Umstellung von deutschen Bau-Normen auf europäische. Doch in erster Linie sieht Schubert Chancen. Der Flüchtlingszuzug erhöhe die Nachfrage, so der Diplomkaufmann, was der Wirtschaft im Allgemeinen, einer Firma wie „3S“ jedoch in besonderem Maße zugutekomme. Derzeit bauen die Göttinger zwei Unterkünfte in Bayern – und Schubert hofft auf weitere Aufträge.

 
Gegründet wurde „3S“ von Werner Schubert, sein Nachfolger und Sohn Hans-Achim fungiert als Senior-, Enkel Johannes als Junior-Chef. Das Unternehmen beschäftigt rund 40 Mitarbeiter und ist „vollständig eigenfinanziert“, wie Johannes Schubert betont.

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