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Sparkassen: Duderstadt überholt Göttingen

SVN-internes Papier dokumentiert Landesvergleich Sparkassen: Duderstadt überholt Göttingen

Die Sparkasse Northeim hat niedersachsenweit einen Platz im Spitzenquartett, Duderstadt und Göttingen rangieren im Mittelfeld: Das ist das Ergebnis einer internen Prognoserechnung des Sparkassenverbandes Niedersachsen (SVN), die dem Tageblatt vorliegt.

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Die Sparkasse Duderstadt liegt im Ranking der niedersächsischen Sparkassen einen Platz vor der Sparkasse Göttingen.

Quelle: dpa

Damit hat die Sparkasse Duderstadt die in Göttingen im Vergleich zum Jahresende 2015 überholt. Im Betriebsvergleich Dezember 2015 rangierte das Institut aus der Kreisstadt noch auf Rang 12 der SVN-Aufstellung, hat seither aber im verbandsinternen Vergleich sieben Plätze eingebüßt.

Das verbandsinterne Ranking listet im Betriebsvergleich 10/2016 unterschiedliche Positionen auf, darunter die Durchschnittsbilanzsumme, die so genannten ordentlichen Erträge sowie den "ordentlichen Aufwand", wozu beispielsweise Personal- und Sachkosten zählen. Bewertet werden die Sparkassen in Niedersachsen anschließend in der Rubrik "Betriebsergebnis vor Bewertung". Dieser Wert gilt als Maßstab für die Ertragskraft eines solchen Unternehmens und gibt die Relation zur durchschnittlichen Bilanzsumme wieder. Die jeweiligen Werte sind in Klammern angeführt. Spitzenreiter ist hierbei die Sparkasse Verden (1,33), Platz vier: Northeim (1,22).

Die weiteren Sparkassen aus Südniedersachsen finden sich in dieser Tabelle weiter unten: Duderstadt auf Platz 18 (0,83), Göttingen an 19. Stelle (0,83), Einbeck auf Platz 26 (0,77), Osterode auf Rang 28 (0,75), Bad Sachsa an 32. Stelle (0,67) und die Sparkasse Hann. Münden auf Platz 41 (0,51). Insgesamt umfasst die Darstellung die 45 Sparkassen in Niedersachsen. Schlusslicht ist die Sparkasse Nienburg mit einem Wert von 0,32.

Einige Unterschiede gibt es zwischen den Sparkassen auch beim Zinsüberschuss. In Klammern finden sich die Werte vom Dezember 2015: Northeim: 2,54% (2,66%, ), Duderstadt 2,11% (2,28%), Göttingen 2,07% (2,28%), Einbeck 2,12% (2,26%), Osterode 2,16% (2,29%), Bad Sachsa 2,68% (2,93%) und Hann. Münden mit 2,06% (2,37%). Ein Insider: "Sparkassen leben zu 70 bis 80 Prozent vom Zinsgeschäft." Die Niedrigzinsphase fordere eben ihren Tribut.

Ähnliche Spreizungen gibt es auch beim sogenannten ordentlichen Aufwand. Diese Aufstellung über Personal-, Sach- und sonstige Kosten zeigt folgende Werte: Northeim: 2,14; Duderstadt: 1,98; Göttingen: 2,05; Einbeck: 2,01; Osterode: 2,25; Bad Sachsa: 2,88 und Hann. Münden: 2,36. Zum Vergleich der Wert des Branchenprimus Verden: 1,72. Schlusslicht Nienburg kommt auf einen Wert von 2,17.

Sie erreichen den Autor unter E-Mail: c.oppermann@goettinger-tageblatt.de und Twitter: https://twitter.com/oppermann

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Von Redakteur Christoph Oppermann

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