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Sparkassen erhalten Hilfe beim Internetgeschäft

Banking-Partner Sparkassen erhalten Hilfe beim Internetgeschäft

Mit der Präsenz in der Fläche werben Deutschlands rund 400 Sparkassen. Die Kunden wollen ihre Bankgeschäfte aber zunehmend über das Internet abwickeln oder Fragen telefonisch klären. Unterstützung bietet die Banking-Partner Beratungsgesellschaft mbH aus Bad Sachsa. Sie hilf beim Aufbau entsprechender Serviceportale.

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Gunnar Wolter empfiehlt den Aufbau von Servicecentern.

Quelle: MIC

Bad Sachsa. „Viele Sparkassen haben die Veränderung des Kundenverhaltens mit Erstarken des Internets unterschätzt“, meint der geschäftsführende Gesellschafter, Gunnar Wolter.

Mittlerweile würden 15 Prozent der Kunden keine Filiale mehr betreten, sondern ihre Bankgeschäfte online abwickeln. Nutzer der Sparkassen-App hätten weniger als einmal im Jahr persönlichen Kontakt zu ihrem Kundenberater, fragten aber im gleichen Zeitraum fast 200-mal über die App ihren Kontostand ab.

„Sparkassen sollten ihre Filialen dort, wo die Menschen einkaufen, ausbauen und die Zahl anderer Außenstellen verringern“, rät Wolter. Er empfiehlt zudem den Aufbau von Servicecentern, die Telefon- und Online-Kunden die gleichen Leistungen wie die Filialen anbieten. Möglich sei unter anderem, dass Servicemitarbeiter Kunden in Chats oder Videokonferenzen berieten. Wenn Institute solche Angebote machten, würden diese stark nachgefragt.

Die Beratungsgesellschaft ist vor zwei Jahren gegründet worden. Sie hat 160 000 Euro in die Entwicklung von Beratungsmodulen investiert, was die NBank zu 45 Prozent förderte. „Ergänzend haben wir zusätzliche 150 000 Euro in die Entwicklung von weiteren Leistungen und Modulen investiert“, berichtet Wolter.

Das Angebot kommt an. „Wir konnten seither ein Fünftel aller deutschen Sparkassen als Kunden gewinnen, 80 Institute“, berichtet der Geschäftsführer. Mit der Gewinnung von Kunden stieg die Zahl der Mitarbeiter von zwei auf 15 Personen. Zum Erfolg trägt die Nähe zu den Sparkassen bei.

„Wir haben alle früher dort gearbeitet und uns dann über Studiengänge weitergebildet“, berichtet Wolter. Die Mitarbeiter der Gesellschaft wohnen in ganz Deutschland verteilt. Sie arbeiten von zuhause aus oder sind direkt bei den Kunden tätig. Einmal im Monat gibt es Treffen in der Firmenzentrale in Bad Sachsa. Ansonsten hält das Team Kontakt über Telefon- und Videokonferenzen.

Von Michael Caspar

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