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„Springen Sie gut“

15. Business-Meeting „Springen Sie gut“

Als ehemaligen Stuntman, Bestseller-Autor und TV-Löwen hat Jörn Kater seinen Gastredner vorgestellt. Der Leiter des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft in Südniedersachsen konnte Jochen Schweizer für das 15. Business-Meeting gewinnen.

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Dirk Brüninghaus von der Brauerei Allersheim (Mitte) nimmt im Rahmen des 15. Business-Meetings den BVMW-Unternehmerpreis 2016 entgegen. Ulf Hasse, Jörn Kater, Rainer Giese und Dirk Lange gratulieren.foto: Scharf

Göttingen. „The Problem is not the Problem“ war in großen Lettern zu lesen. Schweizer stand auf der Bühne in den Hallen von Mercedes in der Willi-Eichler-Straße vor Vertretern der regionalen Wirtschaft. Er sprach über sein Leben, über die Erfordernisse einer erfolgreichen Unternehmensführung. „Risiken eingehen, Angst überwinden, Grenzen überschreiten“, so der Titel seines Vortrags. Seine These: 95 Prozent unserer Ängste behindern uns bei unseren Entscheidungen, können aber durch starken Willen überwunden werden.

„Eigentlich bin ich Paddelboot-Fahrer“, startete der heute erfolgreiche Unternehmer. Als solcher steckte er bereits in jungen Jahren während der Fahrt durch einen Wasserfall in einer tödlichen Falle, konnte sich befreien, indem er sich selbst die Beine brach. „Es war recht einfach. Ich traf dort unten die Entscheidung, hier willst Du nicht bleiben“, so Schweizer. Wenig später kehrte er nach einigen Operationen mit Titan-Knie nicht nur in seinen Sport zurück. Er sprang außerdem aus Flugzeugen, von Brücken und von einer Staumauer. „Ich hatte Angst. Gesprungen bin ich trotzdem.“

„Ich war halt doch nur Paddelboot-Fahrer.“

Als Unternehmer erhielt er sich diese Risikofreude. Er gründete eine Eventagentur und baute Bungee-Sprungtürme. Nach dem ersten großen Erfolg die große Pleite. „Ich war halt doch nur Paddelboot-Fahrer.“ Nach der Pleite gelang ihm aber der Neustart. Er verkaufte Erlebnisse, baute ohne fremdes Geld eine Unternehmensgruppe auf, deren Umsatz zweistellig wächst.

„Ich kann Ihnen hier keine Ratschläge geben. Sie sind alle gestandene Unternehmer“, wandte sich Schweizer an sein Publikum. Vielleicht komme die eine oder andere Anregung trotzdem an. So gab er seinen Zuhörern mit auf den Weg, sie sollten ihre Energie nicht verwenden, um ihre Schwächen auszugleichen. „Dadurch werden Sie bestenfalls mittelmäßig.“ Er stecke seine Energie in seine Stärken. „So kommen Sie von gut auf brillant.“

Noch einmal ins Risiko

Mit 60 Jahren stürzt sich Schweizer im kommenden Jahr noch einmal ins Risiko. Im März eröffnet er in München die Jochen-Schweizer-Arena. „Dann stehe ich wieder oben auf einer Staumauer“, schloss Schweizer und verabschiedete sich mit den Worten: „Vertrauen Sie auf Ihre Fähigkeiten und springen Sie gut.“

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