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Stadt hat viele Ideen und Pläne, aber leider kein Geld

Wirtschaftsempfang der Stadt Göttingen Stadt hat viele Ideen und Pläne, aber leider kein Geld

Viele Pläne und Ideen hat die Stadt – zur Entwicklung von Gewerbegebieten, zum Klimaschutz, für Neubaugebiete. Ein Integrationskonzept liegt vor, ein attraktives Museumskonzept, ein neues Innenstadtleitbild. „Aber leider haben wir kein Geld,“ offenbarte Oberbürgermeister Wolfgang Meyer seinen 400 Gästen, die am Dienstagabend, 21. September, zum Wirtschaftsempfang der Stadt in die Lokhalle gekommen waren.

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„Rathaus-Rocker“ machen Musik (v. links): Die Stadt-Beamten Gerd Wardius, Jens Pflugmacher, Joachim Sterr und Michael Baran.

Quelle: SPF

Mit Mittel aus dem Konjunkturprogramm II („Geld, das wir unerwartet bekamen“) habe man dann doch Einiges ermöglichen können. Schulen und Turnhallen seien energetisch saniert, Schulen mit Computern ausgestattet worden. Meyer sprach vom Abriss der Weender Festhalle und über die Pläne für eine neue Mehrzweckhalle, über die geplante Schulsporthalle in der Godehardstraße mit Platz für 3200 Zuschauer und einem Fünftel der bisherigen Energiekosten.

Eine „Erfolgsgeschichte“ ist das Güterverkehrszentrum (GVZ), sagte Meyer und kündigte die Nordanbindung des GVZs direkt an den Autobahnzubringer an. „Dieses Verkehrsprojekt hat auch auf Landesseite eine deutliche Priorität.“ Der Förderbescheid über 3,2 Mio. Euro für die dezentrale Erweiterung des GVZs im Bereich Siek-anger liege auf dem Tisch. Dies sei eine wichtige Voraussetzung für die Erschließung des Areals mit 350 000 Quadratmetern Grundstücksfläche.

Einen Spitzenplatz beim Versorgungsgrad mit Krippen-, Hort- und Kitaplätzen belege Göttingen, sagte Meyer. „Rund 20 Mio. Euro jährlich lassen wir uns diese Dienstleistung kosten.“ Meyer lobte Initiativen aus der Wirtschaft, seien es Netzwerke wie das Logistik- und Mobilitätscluster oder Betriebskindergärten. Mit Blick auf das Stadtbadgelände in der Innenstadt erklärte er: „Als Oberbürgermeister lernt man, Geduld aufzubringen.“ Meyer kündigte den Baubeginn dort für das Frühjahr 2011 an und erinnerte an die Stockleffsche Mühle, die zum Verkauf stünde. Trotz knapper Kassen investiere man in der Innenstadt, saniere die östliche Theater- und die Burgstraße. Als nächstes seien die Barfüßer- und die Jüdenstraße dran – „soweit wir es eben finanzieren können“.

Gute Rahmenbedingungen für Wachstum versprach Meyer der Wirtschaft. Dennoch sei es ein ständiger Spagat, alle Gesetze, Verordnungen und Erlasse einzuhalten, auf der anderen Seite schnell, unbürokratisch und wirtschaftsfreundlich zu agieren. „Bleiben Sie weiter innovationsfreudig, behalten Sie Ihren Investitonsmut“, forderte das Stadtoberhaupt seine Gäste aus Industrie, Handel und Handwerk auf.

Von Hanne-Dore Schumacher

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