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Städtische Wohnungsbau Göttingen legt Geschäftsbericht 2013 vor

2,45 Mio. Euro Jahresüberschuss Städtische Wohnungsbau Göttingen legt Geschäftsbericht 2013 vor

Von einer „angespannten Lage“ auf dem Göttinger Wohnungsmarkt insbesondere bei günstigem Wohnraum spricht Rolf-Georg Köhler, der Geschäftsführer der Städtischen Wohnungsbau GmbH Göttingen. Das kommunale Unternehmen hat seinen Geschäftsbericht für das Jahr 2013 vorgelegt. Laut Köhler nahm die Zahl der Mietinteressenten „deutlich“ zu.

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Neubauten auf den Zietenterrassen: Derzeit errichtet die Städtische Wohnungsbau drei Gebäude am Alfred-Delp-Weg.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Umgekehrt sank die Fluktuationsquote bei den Mietern auf 7,9 Prozent (-0,2%). Auf dem Leineberg, wo die Gesellschaft ihre Hochhäuser nach und nach energetisch und technisch saniert, ging die Quote sogar auf 4,7 Prozent zurück (2012: 7,1%).

Mit einer Durchschnittsmiete von 4,94 Euro pro Quadratmeter (2012: 4,81 Euro), so der Geschäftsführer, kalkuliere die Gesellschaft ihre Mieten „restriktiv“, um weiterhin Menschen mit geringem Einkommen Wohnraum zur Verfügung zu stellen.

Das Unternehmen bewirtschaftete 2013 einen eigenen Bestand von 4547 Mietwohnungen, 20 Gewerbeeinheiten, einer Altentagesstätte, drei Kindertagesstätten und einem Jugendhaus. Die Gesellschaft verfügt über 640 Garagen- und Tiefgaragenplätze. Daneben verwaltet sie 32 Wohneinheiten für die Göttinger Dr.-Sillen-Stiftung.

Erstmals an neu gegründete Holding abgeführt

Die Bilanzsumme belief sich 2013 auf 167,9 Mio. Euro (+1,6%), der Jahresüberschuss auf 2,45 Mio. Euro. Er wurde erstmals an die neu gegründete Holding der Stadt abgeführt. 2012 betrug der Bilanzgewinn 2,7 Mio. Euro. Der Grund für den geringeren Ertrag liegt laut Gesellschaft unter anderem darin, dass erstmals die Abschreibungen auf Neubauten im Windausweg sowie die Sanierung auf dem Leineberg voll wirksam werden.

Die Eigenkapitalquote betrug 24,46 Prozent (+0,1%). Das Unternehmen, das 29 Mitarbeiter, darunter drei Auszubildende, beschäftigt, will 2014 5,2 Mio. Euro in die Instandhaltung und Modernisierung des Bestandes investieren. Es baut derzeit im Alfred-Delp-Weg drei Gebäude mit 21 Wohnungen.

In Zusammenarbeit mit dem Studentenwerk entsteht in der Theodor-Heuss-Straße eine Wohnanlage mit 43 Zwei- und Dreizimmerwohnungen, was 93 Wohnplätzen entspricht. Das Gebäude ist behindertengerecht und lässt sich später als Altenwohnanlage nutzen. Die energetische Modernisierung auf dem Leineberg wird 2015 mit den letzten 72 Wohnungen abgeschlossen.

Von Michael Caspar

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