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„Ständige Erreichbarkeit verhindert Spitzenleistungen“

Coach Martin Geiger gibt Tipps zum Zeitmanagement „Ständige Erreichbarkeit verhindert Spitzenleistungen“

Die Informationsflut nimmt mit der Digitalisierung von Wirtschaft und Privatleben zu und damit das Gefühl, keine Zeit zu haben. „Sie können nicht alles tun. Konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche“, riet der „Effizientertainer“ Martin Geiger bei einer Veranstaltung des Marketing-Clubs Göttingen im Hotel Freizeit In.

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Martin Geiger.

Quelle: EF

Göttingen. Das bedeute eine klare Definition der eigenen Ziele. Um die Ziele zu erreichen, müsse ein Unternehmer seine Zeit produktiv nutzen. Es gelte sie gegen „Zeitfresser“ zu verteidigen, als ob „das eigene Leben“ davon abhänge.

„Führen Sie Meetings straff“, emfpahl Geiger. Seine Tipps: Die Tagesordnung mit dem Punkt „Sonstiges“ ganz am Anfang sei schriftlich zu fixieren. Die Uhrzeit, wann das Treffen ende, habe von Anfang an festzustehen. Wer zu spät komme, werde zum Schreiben des Protokolls verdonnert. Stühle sollten durch Stehtische ersetzt werden. Kekse dürften nicht gereicht werden. Ein Chef sollte Besprechungen nie im eigenen Büro durchführen. Sonst könne er am Ende nicht aufstehen und gehen, sondern müsse warten, bis alle sein Zimmer verlassen haben.

„Schauen Sie nur in Ihr E-Mail-Fach, wenn Sie auch Zeit haben, die Post zu beantworten“, erklärte Geiger. Und: „Ständige Erreichbarkeit mindert die Konzentration und damit Spitzenleistungen.“ Viel Stress machten sich Menschen, die nicht Nein sagen könnten. Geigers Rat: „Wenn mal wieder jemand etwas von Ihnen will, sagen Sie ernst und bestimmt: Im Moment muss ich leider Nein sagen, aber wenn sich etwas ändert, gebe ich Bescheid.“

Mitarbeiter seien zur Selbstständigkeit zu erziehen. „Hängen Sie an Ihre Tür ein Schild mit der Aufschrift: Wie würden Sie entscheiden, wenn ich nicht da wäre?“, empfahl der Coach. Chefs, die ihre Mitarbeiter für unfähig hielten, sollten sich fragen, wer sie eingestellt habe.

„Wenn Zeit Ihre wertvollste Ressource ist, dann ist Geschwindigkeit Ihre schärfste Waffe“, folgerte Geiger. Kundenanfragen gelte es postwendend zu beantworten, Angebote schnell herauszuschicken. Kein Kunde würde denken: „Der hat wohl nichts zu tun.“ Jemanden am Telefon lange in der Warteschleife zappeln zu lassen, sei inakzeptabel. Über voraussehbare Wartezeiten seien Kunden zu informieren. „Bauen Sie einen Puffer ein“, riet der Coach. Gehe es schneller, freue sich der Kunde. Dauere es dagegen länger, ärgere er sich. Geigers Fazit: „Langsame Unternehmen scheitern schneller.“

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