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Startschuss für die Schatzsuche

SüdniedersachsenInnovationsCampus Startschuss für die Schatzsuche

Geplant ist der große Wurf: Mit dem „SüdniedersachsenInnovationsCampus“ (SNIC) soll der echnologietransfer zwischen Hochschulen und insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) auf ein neues Niveau gehoben werden. Für den ersten Finanzierungsantrag gab es nun grünes Licht.

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Landrat Bernhard Reuter und Universitätspräsidentin Ulrike Beisiegel.

Quelle: Wenzel

Göttingen. Damit können die ersten beiden Bausteine des komplexen Projektes angegangen werden: zum einen Unternehmen für Forschungsergebnisse zu interessieren und konkrete Projektideen zu entwickeln, zum anderen an den Hochschulen eine „Innovationsakademie“ aufzubauen. Über Lehrveranstaltungen soll das für Unternehmensgründungen relevante Wissen allen Studenten aller Fakultäten zugänglich gemacht werden.

Bereits zum Wintersemester 2016/17 könnte es losgehen, meint Prof. Kilian Bizer. Ebenso habe man schon Formate entwickelt, wie Unternehmen und Wissenschaftler zusammengebracht werden können.

90 Prozent zurückgelegt

Auch beim Aufbau der Geschäftsstelle für den SNIC, welche die zentrale Koordinierung der vielfältigen Aufgaben übernehmen soll, „haben wir 90 Prozent der Strecke zurückgelegt“, meint Klaus Hoffmann, Vorstandsvorsitzender der Südniedersachsenstiftung. „Wir suchen gerade Räume, werden bald das Personal ausschreiben und wollen zum 1. Mai arbeitsfähig sein.“

Die nächsten beiden Finanzierungsanträge sollen demnächst gestellt werden, mit einer Bewilligung rechnet man im Sommer oder Herbst dieses Jahres. Damit werden Innovationsscouts und Technologieberater finanziert. Erstere sollen in den Hochschulen gezielt nach wirtschaftsrelevanten Ideen suchen, letztere sollen Kontakte zu den Unternehmen aufbauen und dort Innovationsbedarfe identifizieren. Das Potenzial - die Schätze in den Köpfen junger Studenten und Wissenschaftler - sei enorm, doch werde es bislang zu wenig genutzt, so Landrat Bernhard Reuter.

Merkbare Impulse

Dieses alte Problem werde der SNIC nun angehen. Davon ist auch Ulrike Beisiegel, Präsidentin der Universität Göttingen, überzeugt: „Der SNIC wird den Kontakt von Unternehmen zu Wissenschaftlern verstärken, die Innovationsfähigkeit der Region erhöhen und dazu beitragen, Fachkräfte hier zu binden.“ Auch die Großen erhoffen sich davon einen Nutzen: „Wir träumen von einer Suchmaschine für Kompetenzen, mit der man schnell zum Ziel kommt“, sagt Georg Folttmann von der KWS Saat SE aus Einbeck.

Die richtigen Ideen aus den Hochschulen zielgenau zu den richtigen regionalen Unternehmen zu bekommen, ist das große Ziel des SNIC. Der ist jedoch ein auf Dauer angelegtes Projekt, das erst auf mittlere Sicht merkbare Impulse geben können wird. Bei der Förderung der Gründungsmentalität etwa sei in Zeithorizonten von fünf bis zehn Jahren zu rechnen, bis klar sei, ob sich die Ausgründungen überhaupt am Markt halten könnten, so Bizer.

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