Volltextsuche über das Angebot:

23 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Den eigenen Weg finden

Supervision mit Britta Engelhardt Den eigenen Weg finden

Supervisorin Britta Engelhardt hat sich auf die Arbeit mit Mitarbeitern und Führungskräften von Eingliederungshilfe-Einrichtungen, ambulanten Einrichtungen und Beratungsstellen spezialisiert - und sich damit beim Innovationspreis beworben.

Voriger Artikel
Projekt der persönlichen Geschichten
Nächster Artikel
75 Prozent Vermittlungsquote

Britta Engelhardt hat mit Supervisions-Spezialisierung am Innovationspreis teilgenommen.

Quelle: Harald Wenzel

Nörten-Hardenberg. Vor zweieinhalb Jahren hat sich die gelernte Erzieherin und studierte Diplompädagogin Engelhardt selbstständig gemacht. „Ich berate Einzelpersonen, Teams und ganze Organisationen“, so die 41-jährige ehemalige Führungskraft der Göttinger Werkstätten. Und zwar ohne konkrete Vorschläge oder gar Vorgaben zu machen, wie sie betont. Stattdessen sei es ihr Ansatz, Anstöße zu geben, die ihren Gesprächspartnern ermöglichen sollen, ihren eigenen Weg zu finden.

Da war zum Beispiel der Meister, der den Betrieb seiner Eltern übernommen hatte. Handwerker mit Leib und Seele, fachlich exzellent, aber eher ein stiller und zurückhaltender Charakter, sollte er auf einmal ein Team von 24 Mitarbeitern führen. Engelhardt unterstützte ihn dabei, die auf seine Persönlichkeit zugeschnittenen Motivations- und Kommunikationsmethoden zu entwickeln.

So wie der Handwerksmeister sind viele Kunden der geborenen Bilshäuserin angehende oder unerfahrene Führungskräfte, die ihren Stil noch finden müssen. Soll ich direktiv oder kooperativ führen, wie möchte ich auf meine Untergebenen wirken, wie gehe ich mit wenig positiven Rückmeldungen um - das seien nur einige der Fragen, die sich Neulinge immer wieder stellten. Die sich aber auch erfahrene Vorgesetzte häufig stellen sollten, wie Engelhardt findet. Ihr Eindruck: „Leitung und Management sind nicht selten überfordert, ihre Kompetenz zur Selbstreflexion häufig stark ausbaufähig.“

Engelhardt - die ihre Ausbildung zur Supervisorin im „Praxis-Institut für systemische Beratung“ in Hannover absolvierte - arbeitet aber nicht nur mit Einzelpersonen, sondern auch mit Teams. Gäbe es beispielsweise innerhalb einer Abteilung Probleme, würde sie dieser einen Besuch abstatten, für sich eine Analyse erstellen, anschließend Sitzungen abhalten. Die einzelnen Mitarbeiter „sensibel für die Bedürfnisse der jeweils anderen zu machen“, wäre dann eines ihrer Ziele. Bei der Arbeit mit Teams sei sie auf Kooperation angewiesen: „Würde ich merken, dass ich nur auf Wunsch des Chefs dort bin und die Angestellten meine Anwesenheit nicht wollen, würde ich den Auftrag sofort abbrechen.“ hr

Voriger Artikel
Nächster Artikel
DAX
Chart
DAX 10.612,00 -0,14%
TecDAX 1.798,50 -0,20%
EUR/USD 1,1226 +0,11%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

DT. POST 28,09 +0,42%
ALLIANZ 136,12 +0,31%
FRESENIUS... 72,69 +0,30%
DT. BANK 11,35 -2,41%
VOLKSWAGEN VZ 119,17 -1,52%
SAP 81,29 -1,40%

Wertpapiersuche

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
AXA IM Fixed Incom RF 211,85%
Bakersteel Global AF 155,39%
Crocodile Capital MF 129,14%
Stabilitas PACIFIC AF 128,12%
Morgan Stanley Inv AF 120,36%

mehr

Wirtschaft Rubriken
Rubriken Wirtschaft Göttingen und die Welt
Glasapparatebauerin Lydia Christin Stolte