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Sycor steht vor dem Verkauf

Ottobock Sycor steht vor dem Verkauf

Sycor soll verkauft werden, das teilte Hans Georg Näder, Firmeninhaber der Ottobock Gruppe mit. Am Mittwochmorgen wurden die rund 650 Sycor-Mitarbeiter darüber informiert. „Wir geben die Firma Sycor nur in gute Hände ab“, versprach Näder bei einem Treffen mit dem Göttinger Tageblatt in Berlin.

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Der Hauptsitz der Firma Sycor in Göttingen.

Quelle: r

Duderstadt. Mit dem Verkauf von Sycor baut Näder die Ottobock-Gruppe weiter strategisch um. „Wir wollen uns einerseits unser Kerngeschäft konzentrieren“, sagt Näder. Andererseits soll das durch den Verkauf eingenommene Geld in die Gesundheitsparte investiert werden. Auch die Kunststoffsparte in Duderstadt, die rund 330 Mitarbeiter beschäftigt, will Näder aus diesem Grund veräußern. „Während wir uns bei der Otto Bock Kunststoff schon mitten in den Verkaufsverhandlungen befinden, stehen wir bei der Sycor noch am Anfang des Prozesses, den wir voraussichtlich in diesem Jahr abschließen werden“, sagt Näder. Entscheidend sei, dass ein richtiger Partner gefunden werde, der das dynamische IT-Startup erfolgreich in die Zukunft führt, so Näder.

Sycor unterstützt die Verkaufsverhandlungen

„Sycor hat sich zu einem echten Player der Informations- und Kommunikationstechnologie entwickelt“, sagt Näder. Die Zahl der Mitarbeiter ist 2016 auf weltweit um 100 Mitarbeiter angestiegen. Der Umsatz legte um mehr als 9 Prozent auf 72 Millionen Euro zu. Rund 15 Prozent des Umsatzes macht Sycor mit IT-Dienstleistungen für Ottobock. Im Jahr 1998 war das Unternehmen aus der Ottobock-Gruppe hervorgegangen. Am heutigen Hauptsitz in Göttingen hat sich das Unternehmen dynamisch entwickelt. Die Perspektiven sind positiv. Erst kürzlich hatte die Firma angekündigt am Güterbahnhof in Göttingen ein modernes Bürogebäude zu beziehen. „Dort können wir nicht nur unseren Stammsitz am Bahnhof entlasten, sondern auch die weiteren Göttinger Standorte zusammenführen können“, sagte Marko Weinrich, Geschäftsführer von Sycor. Bauherrin ist die GWG Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung Göttingen, die die Büroflächen für rund 5,3 Millionen Euro erstellen wird.

Das Management der Sycor sei bereits seit längerem in den Verkaufsprozess eingebunden gewesen. Für die Mitarbeiter des IT-Dienstleisters und die Kunden werde der Verkauf keine negativen Auswirkungen haben. Im Gegenteil: „Für uns ist der Verkauf eine große Chance“, betont Weinrich. Aus diesem Grund unterstütze das Management der Sycor auch wo es gehe die anstehenden Verkaufsverhandlungen nach Kräften. „Die Firma Sycor ist schon lange völlig eigenständig. Daher suchen wir gemeinsam mit Herrn Näder einen geeigneten Investitionspartner außerhalb unseres direkten Wettbewerbsumfelds“, erläutert Weinrich. Von einem neuen Investor erhofft sich Sycor unterdessen viel. „Wir hatten im letzten Jahr ein Mitarbeiterwachstum von rund 20 Prozent. Ein Investor könnte uns zusätzlich den Rücken stärken“, sagt Weinrich.

Das Interesse an Sycor ist groß. „Es gibt eine Reihe an Interessenten, aber es ist noch nichts unterschriftsreif“, sagt Weinrich.

Von Bernard Marks

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