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Täglich 3,5 Millionen Meter Nylon- und Polyesterband

Messe Fachpack Täglich 3,5 Millionen Meter Nylon- und Polyesterband

Zehn Firmen der Verpackungsbranche aus der Region Göttingen haben auf der Messe Fachpack in Nürnberg  Produktneuheiten vorgestellt. Ob Nischenspezialist oder breit aufgestellt – mit ideenreichen Lösungen wollen die Mittelständler in einer boomenden Branche punkten.

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Auf der Nürnberger Messe: Etibana-Geschäftsführer Mike Manß und Ninja Duri von der Hologram Company.

Quelle: Beisert

Nürnberg. „Nass-Klebebänder verbinden sich mit dem Versandkarton extrem fest und lassen sich ohne Beschädigung nicht lösen –  ein optimaler Diebstahlsschutz“, erklärt Günther Opitz. Deshalb spiele dem Geschäftsführer der Opitz Maschinentechnik aus Kalefeld der wachsende Versandhandel über das Internet in die Hände: Die Nachfrage nach automatisierten Verschluss-Automaten wachse stetig. 2013 werde die Produktion erweitert, kündigt Opitz an.

Im europäischen Markt zu Hause, beliefert er auch die ETT Verpackungstechnik. Die Fredelsloher stellen Endverpackungslinien her und beliefern die Lebensmittel-, Pharma-, Wasch- und Reinigungsmittelbranche in Europa und Übersee. Vollautomatisiert werden Chipstüten, Aerosoldosen oder Spülmittelflaschen in Kartons und Trays (Umverpackung) verpackt und mit Robotern palettiert. Kamerasensoren kontrollieren den Abpackprozess.

Extrem reißfest sind laut Geschäftsführer Thomas Schiewe technische Textilien von Burlan Europe in Northeim. 2010 gegründet, fertigen zehn Mitarbeiter in zwei Schichten zum Umspannen oder Transportsichern für die Verpackungs- und Abfallindustrie. Auf Haft-, Ampullen- und Sonderetiketten ist die Firma Etibana aus Staufenberg spezialisiert. Mike Manß hebt neue fälschungssichere „Security Label“ mit Hologrammen für Arzneimittelschachteln hervor. Der QR-Code sorge für Rückverfolgbarkeit. Nach Personalverdopplung (auf 70 Mitarbeiter) seien Ausbau von Lager und Produktion geplant.

Die Bovender Firma Nowak Palettiersysteme ist in Europa ebenso erfolgreich wie in der Region, berichtet Geschäftsführer Christoph Nowak. Die Barteröder Feinkost oder die Bodenfelder Profagus (Holzkohle) zählen zu den Abnehmern der Anlagen, die automatisiert Blumenerde, Lebensmittel, Bau- oder Brennstoffe sack-, beutel- und kartonweise palettieren und sie in Folie einstretchen.

Die Willy Michel KG aus Göttingen produziert für die Lebensmittelbranche flexible Verpackungen und erreicht mit Hilfe einer Vier-Millionen-Euro-Investition neue Zweige der Gebäck- und Süßwarenindustrie. „Mit der Zehnfarben-Druck- und Kaschiermaschine bedrucken wir Folien umfänglich und kaschieren lösungsmittelfrei“, erklärt der Geschäftsführende Gesellschafter Peter Michel.

Erpa Systeme präsentierte sich als Exklusivpartner von OCÉ Flachbettdigitaldruckmaschinen sowie Cutterlinien von Zünd (Schweiz). Zusammen mit der eigenen Software werde mit dem Workflow der wachsende Markt digital hergestellter Prototypen und Kleinserienfertigungen von Verpackungen und Displays bedient. Die Kunden stammen aus Zentraleuropa und der Region (Thimm, Tryzna, Bruns-Kartonagen), erklärt Geschäftsführer André König. Nette Papier vermarktet als Teil eines bundesweiten Verbunds im Umkreis von 200 Kilometern um Göttingen die „Tiger“-Produktserie: Versandkartons mit Selbstklebeverschluss, Stretchfolien oder Umreifungsbändern dienen der Ladungssicherung palettierter Boxen. Zu hiesigen Kunden zählen Bosch, Sartorius oder ABB, so Jens Petri, Vertriebsleiter Industrie.

Tiefziehprodukte aus Kunststofffolien für Lebensmittel oder Werkzeuge fertigen 85 Beschäftigte von AVI in Scheden. Im Trend, so Geschäftsführer Uwe Scholz, liegen beispielsweise gummibeschichtete Folien.  „Da rutscht auf dem Weg zum Kunden kein Werkstück.“

Thimm aus Northeim präsentierte auf einer der größten Ausstellungsflächen sein gesamtes Spektrum. Anke Peinemann beschreibt, wie sich über Verpackungen soziale Netzwerke und Communities aktivieren lassen: „In der Verkaufsförderung sind QR-Codes auf dem Vormarsch. Sie liefern Produkt ergänzende Informationen, verlinken auf Videos oder Promotion-Gewinnspiele“, so die Leiterin der Unternehmenskommunikation.

Mit neuen Vermarktungsideen im Kreuzverkauf („Cross-Selling“) könne im Supermarkt mehr Umsatz geschaffen werden: Ein Marktstand mit Spargel und Saucen wird von Aufstellern und Displays mit Schinken und Weinflaschen sowie einer Promotion-Theke flankiert.

Von Wolfgang Beisert

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