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Thimm: Mit Gewinn und ohne Kurzarbeit

Northeimer Verpacker Thimm: Mit Gewinn und ohne Kurzarbeit

Die Branche hat es schwer. Etliche Verpackungshersteller kämpfen ums Überleben, fast alle schieben Kurzarbeit. Nicht so die Thimm-Gruppe. Für das Northeimer Unternehmen war 2008 das erfolgreichste Jahr.

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Vor dem Neubau in Northeim: die Geschäftsführer Mathias Schliep (links) und Jens Fokuhl.

Quelle: Heller

„Ein Zeichen für Wachstum“ sei das neue Bürogebäude in der Königsberger Straße, das am 5. Juni mit Ministerpräsident Christian Wulff eröffnet wird. 3 Mio. Euro wurden dafür in Northeim investiert, berichtete gestern Geschäftsführer Mathias Schliep, als er und sein Kollege Jens Fokuhl die Zahlen für 2008 vorlegten. Gewachsen sei die Thimm-Gruppe in allen Bereichen (Verpackungen, Print, Display, Consulting). „Unsere Marktposition ist unangetastet“, betonte Schliep. Thimm  zähle zur Top 4. 

Von einer sich in der Branche abzeichnenden Konsolidierung partizipiere das Unternehmen. Mit Produktvielfalt, sinkenden Rohstoffpreisen und hoher Produktivität habe man das gute Ergebnis erzielt. Schliep erinnerte daran, dass sich der Umsatz seit 1998 auf jetzt 312 Mio. Euro (+6,6% im Vergleich zu 2007) verdoppelte. Auch beim Rohertrag habe man zugelegt – von 133,2 Mio. in 2007 auf 141,6 Mio. Euro. Die Eigenkapitalquote sei auf 42 Prozent (rund 50 Mio. Euro) gestiegen. Die Beschäftigten erhielten aufgrund der guten Ertragslage eine Rückzahlung. In den Jahren 2005/2006 hatten  600 Mitarbeiter der Thimm Verpackungen Deutschland auf 4,5 Mio. Euro Gehalt im Rahmen von „Maßnahmen zur Zukunftssicherung“ verzichtet. 3 Mio. Euro des Betrages seien jetzt ausgeschüttet worden. Die im Krisenjahr eingeführte 37,5-Stunden-Woche behalte man bei, ein Ausschluss von Kündigungen bestehe bis 2011.

88 Auszubildende

An zehn Standorten beschäftigt das 1949 gegründete Familienunternehmen heute 1535 Mitarbeiter (+4,5%). 88 junge Leute werden bei Thimm in acht Berufen ausgebildet. Daran wolle man auch künftig festhalten, versicherte Schliep, wenngleich der Umsatz im ersten Quartal 2009 zehn Prozent unter Vorjahresniveau lag. Das Geschäft ziehe aber bereits wieder an. Für 2009 erwarte man trotz Krise schwarze Zahlen. 

15 Mio. Euro sollen 2009 investiert werden. Auch der Standort Northeim mit 588 Beschäftigten müsse weiterentwickelt werden. Über bebaubare Flächen verhandele man mit der Bahn. Wichtig sei eine Stichstraße zur Erschließung des Geländes. Hier erwartet Schliep eine Entscheidung in den kommenden Monaten.

Von Hanne-Dore Schumacher

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