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Thimm investiert 3,1 Millionen Euro in Northeim

Standortausbau Thimm investiert 3,1 Millionen Euro in Northeim

3,1 Mio. Euro hat die Firma Thimm in Northeim investiert. Gestern erfolgte die Schlüsselübergabe für das neue Bürogebäude in der Königsbergerstraße. Der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff gratulierte und versprach, sich für den geplanten Flächenzukauf von der Deutschen Bahn zu engagieren.

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Symbolische Schlüsselübergabe im neuen Northeimer Verwaltungsgebäude: Mathias Schliep, Jörg-Uwe Goldbeck, Klaus Thimm, Prof. Klaus  Schweinsberg (Intes Akademie), Jens Fokuhl und Ministerpräsident Christian Wulff (von links).

Quelle: Pförtner

23000 Beschäftigte sind in 150 niedersächsischen Verpackungsbetrieben beschäftigt, 388 davon bei Thimm in Northeim. Im Stammhaus der Verpackungshersteller wird es langsam eng. Mit dem Bau eines neuen Verwaltungsgebäudes auf dem ehemaligen Parkplatz reagierte das Familienunternehmen. Innerhalb von acht Monaten errichtete Generalunternehmer Goldbeck das vierstöckige Gebäude, das gestern in Anwesenheit von Wulff und 100 geladenen Gästen aus Politik und Wirtschaft seiner Bestimmung übergeben wurde. 

Wichtig sei es, in der Krise ein Zeichen zu setzen, stellte Mathias Schliep, Vorsitzender der Geschäftsführung, klar. Das vor 60 Jahren gegründete Familienunternehmen, das 2008 mit 1500 Beschäftigten an zehn Standorten einen Umsatz von 312 Mio. Euro und damit das beste Ergebnis in der Firmengeschichte erzielte, wolle auch weiter in Northeim wachsen. „In Thüringen würde man uns mit Kusshand nehmen“, sagte Schliep. In Northeim jedoch seien die Mitarbeiter zu Hause, begründete er seine Entscheidung. Auch in den kommenden Jahren sind Millioneninvestitionen geplant, erfuhren die Gäste. Beim Zukauf von 7000 Quadratmetern Bahngelände will sich Ministerpräsident Wulff mit Bahnchef Rüdiger Grube ins Vernehmen setzen, versprach der Unionspolitiker. Er sei stolz, ein solches Unternehmen wie Thimm in den niedersächsischen Landesgrenzen zu wissen, betonte Wulff. 

Nachdem sein Schwiegersohn Mathias Schliep der Inhaberfamilie gedankt hatte, weil  sie alles dafür tue, „dass sich das Unternehmen weiterentwickeln kann“, erinnerte Inhaber Klaus Thimm an die Gründerjahre: „Zuerst kam immer die Firma, dann die Familie.“ Dieser Geist lebe auch heute noch im Unternehmen, in dem gegenseitige Wertschätzung, Leistungsbereitschaft und Verantwortungsbewusstsein das Miteinander bestimmten.

Von Hanne-Dore Schumacher

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