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Top-Manager aus dem Kreis Göttingen erwarten 2015 stabiles Wachstum

Konjunktur Top-Manager aus dem Kreis Göttingen erwarten 2015 stabiles Wachstum

Was bringt das Wirtschaftsjahr 2015? Top-Manager jedenfalls sehen die Welt-Konjunktur weniger optimistisch als noch im Jahr 2014. Gleichzeitig bleibt ihre Zuversicht in das Wachstum des eigenen Unternehmens stabil. Das hat eine weltweite Umfrage der Beratungsgesellschaft PwC zwischen 1300 einflussreichen Geschäftsführern ergeben – das Tageblatt hat bei vier Managern aus der Region nachgefragt, mit welchen Gefühlen sie in die nahe Zukunft sehen.

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Hans Georg Näder (von links), Hagen Duenbostel, Karl-Wilhelm Vordemfelde, Detlev Seidel

Quelle: EF

Hans Georg Näder, geschäftsführender Gesellschafter des Duderstädter Prothetik-Konzerns Ottobock, beschäftigen Währungsschwankungen sowie die Krisenherde in Osteuropa und dem Nahen Osten. Für den Euro sieht er in der nahen Zukunft keinen nennenswerten Fortschritt: „Der Euro bleibt unter Druck.“ Gleichzeitig rechnet Näder mit einer leichten Erholung des Ölpreises und des Rubels. Was die Ottobock-Gruppe anbelangt, ist er optimistisch: „Wir planen ein knapp zweistelliges Wachstum für 2015 und setzen den Wachstumskurs analog zu unser Strategie konsequent und nachhaltig fort.“

Als Vorstandssprecher der KWS Saat AG aus Einbeck beobachtet Hagen Duenbostel die fallenden Agrarpreise. Optimistisch ist er trotzdem: „Trotz der negativen Währungseinflüsse und fallenden Agrarpreise in 2014 gehe ich von einer zufriedenstellenden Entwicklung in diesem Jahr aus. Wir investieren jährlich rund 13 Prozent unseres Umsatzes in Forschung und Entwicklung, woran wir auch in Zeiten einer schwachen Agrarkonjunktur festhalten.“ Insgesamt rechnet er im Geschäftsjahr 2014/2015 mit einem Umsatzanstieg von fünf Prozent für den global agierenden Konzern.

Karl-Wilhelm Vordemfelde, Geschäftsführer der Wilvorst Herrenmoden GmbH, ist neben Deutschland überwiegend in Europa aktiv. Er macht die gleichen Wirtschaftsdämpfer aus wie seine Kollegen: „Die Weltkonjunktur wird 2015 belastet durch die internationalen Krisen in  Russland und der Ukraine, in Syrien und Südeuropa. Dadurch ergeben sich ungeahnte Währungsverschiebungen zwischen Euro, Dollar und dem Franken. Die exportierende deutsche Wirtschaft  –  wie auch Wilvorst – wird von der Dollar- und Frankenstärke profitieren. Der schwache Rubel ist für die Industrie hingegen schmerzlich.“ Gleichzeitig profitiere sein Geschäft aber vom Trend zu aufwendigen Hochzeiten.

Auch Detlev Seidel, Geschäftsführer der in der Stromversorgung und Energiekonditionierung tätigen Piller-Gruppe, beschäftigen schwächelnde Märkte und Krisenherde: „Die schwierige wirtschaftliche Situation in Frankreich, Italien und Spanien hat schon in den letzten Jahren zu einem signifikanten Rückgang von Geschäftsvolumina in diesen Ländern geführt, hier sehen wir kaum eine Belebung. Der deutsche Markt setzt für uns wenig Impulse und ist eher rückläufig. Die Ukraine-Krise belastet unsere in den letzten Jahren erfolgreich begonnene Aktivitäten in Russland und angrenzenden Staaten.“ Weil Piller global aktiv ist, könnten regionale Krisen aber kompensiert werden: Seidel rechnet 2015 mit einem leicht gestiegenen Geschäftsvolumen.

Von Jonas Rohde

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