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Göttinger SerNet und Beclever entwickeln Management-System für Softwarelizenzen Überblick in der Lizenzverwaltung

Die beiden Göttinger Unternehmen SerNet und Beclever Werbeagentur sind für ihre Entwicklung eines neuartigen Open Source Abo-Systems für Software, genannt Oposso, mit dem „silbernen Osbar“ ausgezeichnet worden. Das Marktinteresse an Oposso sei groß, so SerNet.

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Verleihung des „Osbar“ durch Peter Ganten an Alexander Rein und Jan-Eric Winkelbach (be-clever) sowie Chen-Yu Lin (SerNet; v.l.).

Quelle: MFG/Matthiessen

Göttingen. Das betrifft sowohl Kunden als auch Anbieter von Software oder Online-Diensten. Beispiel Adobe: Hier lässt sich etwa Bildbearbeitungssoftware mit einem monatlichen Abo über die Cloud nutzen. Mit zunehmender Zahl von zeitlich befristeten Abonnements wird es schwieriger, die Übersicht zu behalten, wann welches Abo ausläuft und wann gegebenenfalls dem Kunden  eine Verlängerung angeboten werden sollte.

Oposso soll genau das bieten. Das System verwaltet für Software-Abonnements die Zugangsdaten und Laufzeiten in Wechselwirkung mit einem Shop. Ein solches System gebe es derzeit nicht als freie Software, so Johannes Loxen, Geschäftsführer von SerNet. Die Lösungen von Red Hat oder SUSE seien intransparent, weil sie ihren Quellcode nicht offenlegten, und sie seien auch ungeeignet für kleinere Projekte.

Auch, wenn sich Oposso noch in der Endentwicklung befindet, konnte es die Fachjury des Osbar bereits überzeugen. „In all den Jahren begegnete mir nur ein Hersteller, der für Reseller und Endkunden ein entsprechendes Portal bereitstellte, das es mehr oder weniger gut ermöglichte, Subskriptionen einzusehen und zu verwalten“, schrieb IT-Dienstleister und Juror Cornelius Kölbel. Daher freue er sich sehr, dass SerNet dies angestoßen habe.

Geschrieben wurde Oposso von Beclever, die das Know-how in der Programmiersprache php haben und bereits seit langem mit SerNet zusammenarbeiten. Webentwickler Alexander Rein sieht in Oposso ein großes Potenzial: „Man kauft sich einen Zugang für eine bestimmte Zeit – egal für was. Das kann Software sein, aber auch ein Zeitungsabo.“
Wir gehen voraussichtlich noch im März mit eigener Webpräsenz und dann auch der Distribution von OPOSSO selbst an den Start. Bis dahin kann ich Ihnen leider nur weiterhin sagen: Großes Potenzial, sehr großes Interesse überall wo wir davon erzählen. Auf den Chemnitzer Linux-Tagen stellen wir das Projekt nochmal vor und haben es bei einem weiteren IT-werb eingereicht.

Der Open Source Business Award (Osbar) ist der Innovationspreis der OSB Alliance – mit über 190 Mitgliedern Deutschlands größtes Netzwerk von Unternehmen und Organisationen, die Open Source Software entwickeln, darauf aufbauen oder sie anwenden. Der Preis soll Projekte, Startups und Ideen aus dem Open Source-Umfeld auszeichnen.

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