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Unbekannte Weltmarktführer im Harz

Das Unternehmen Mekom vernetzt Firmen des Landkreises Osterode Unbekannte Weltmarktführer im Harz

Interessenverbände, Branchennetzwerke, wirtschaftlich Interessierte – in der Region gibt es zahlreiche Wirtschaftsorganisationen. Wir stellen sie vor. Heute: Mekom Regionalmanagement Osterode am Harz.

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Die Köpfe hinter Mekom Regionalmanagement.

Quelle: EF

Osterode. Überdurchschnittlich viel Industrie gibt es im Landkreis Osterode. „Doch selbst wir Unternehmer wissen oft nicht, welche Weltmarktführer im Nachbartal fertigen“, sagt Rainer Beyer. Der Geschäftsführer der St. Andreasberger Firma Eckold ist Vorsitzender des Netzwerks Mekom.

„So versuchen wir erst einmal, uns untereinander zu vernetzent“, erläutert Beyer. Die Idee dazu hatte der damalige Osteroder Landrat Bernd Reuter (SPD), der heute als Göttinger Landrat die Fusion beider Kreise vorantreibt. Das Netzwerk, das im Jahr 2000 entstand, erhielt zunächst Geld von der Europäischen Union. Seit 2008 trägt es sich selbst. Heute zählt Mekom 89 Mitglieder, neben Kommunen 60 Firmen, die zusammen 6000 Mitarbeiter beschäftigen. „Das Spektrum reicht vom Maschinenbauer bis zur Pflegeeinrichtung, vom Finanzdienstleister bis zur Spedition“, berichtet Geschäftsführerin Sibylle Wulf, die einzige Hauptamtliche des Netzwerks.

„Die große Spannbreite macht die Treffen interessant, erschwert es aber auch, gemeinsame Interessen zu definieren“, ergänzt Beyer. Eine Herausforderung sei zudem, Konzerntöchter in der Region für eine Mitarbeit zu gewinnen. In den Zentralen fehle zum Teil das Verständnis für ein solches Engagement.

Die Unternehmer treffen sich zu Firmenbesichtigungen. In einer Businesslounge werden aktuelle Themen erörtert. Bekannte Referenten sprechen beim jährlichen Unternehmertag in der Osteroder Stadthalle, zu dem bis zu 340 Besucher kommen. Gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer sowie der kommunalen Wirtschaftsförderungsgesellschaft WRG organisiert Mekom ein Unternehmerfrühstück. Zusammen mit der Volksbank hat das Netzwerk einen Innovationspreis in drei Kategorien ausgelobt, der alle zwei Jahre verliehen wird. „20 bis 25 Firmen nehmen teil“, berichtet Beyer.

Ein wichtiger Schwerpunkt der Arbeit sind Bildung und Personal. „Akademiker von auswärts in den Landkreis zu holen, ist schon seit Längerem schwierig“, klagt der Unternehmer. Nun werde es bereits bei den Facharbeitern schwierig, Stellen zu besetzen. Wenn heute Mekom-Firmen Personal abbauten, fragten sie bei Partnern nach, ob dort Bedarf bestehe.

Die Personalverantwortlichen treffen sich zwei- bis viermal im Jahr zum Stammtisch. Mekom beteiligt sich an Karrieremessen für Studierende in Clausthal und Göttingen, aber auch an Ausbildungsbörsen wie der Göttinger Göbit. Mitarbeiterschulungen organisiert der Arbeitskreis Technik.

Firmenchefs und Entwicklungsleiter sitzen im Arbeitskreis Kunststoff und Automotive zusammen, um gemeinsame Projekte auszuloten und den Wissenstransfer aus den Hochschulen zu organisieren. Der Arbeitskreis Druck vereint Druckereien mit Herstellern von Papier, Farben und Druckplatten. „Er hat es durchgesetzt, dass Lehrlinge während ihrer Ausbildung zeitweise auch in den anderen Firmen mitarbeiten“, betont Beyer.

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