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Unternehmensgründer-Workshop der Privaten Hochschule Göttingen

Geschäftsideen im Embryonalstadium Unternehmensgründer-Workshop der Privaten Hochschule Göttingen

Kritische Rückmeldungen zu ihren Geschäftsideen haben 15 Unternehmensgründer bei einem Workshop der Privaten Hochschule (PFH) Göttingen erhalten. Zweieinhalb Tage lang gab es in der Nähe von Witzenhausen auf Burg Ludwigstein Erfahrungsberichte, Vorträge und Teambildungsangebote.

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Intensivschulungen für 15 Unternehmensgründer – die Region hat viele Ideen.

Quelle: EF

Witzenhausen. Kritik kann unangenehm sein, hilft einem aber auch, eigene Schwachstellen zu überwinden. Dieses Fazit zogen die Gründer am Ende des Workshops, den Professor Bernhard Vollmar vom Zentrum für Entrepreneurship der PFH zum fünften Mal angeboten hat. Zehn verschiedene Ideen stellten die Jungunternehmer, deren Alter von Anfang 20 bis Mitte 30 reicht, vor. Wissenschaftler der PFH, aber auch externe Referenten und erfahrene Unternehmer fragten nach. Wo ist die Marktlücke? Was hebt das Produkt vom Wettbewerb ab? Wie sieht der Vertrieb aus? Überzeugt das Konzept die Banken, die über die Finanzierung entscheiden?

Das nötige Wissen, um Defizite wettzumachen, wurde in Vorträgen vermittelt. Am Markt erfolgreiche Gründer sprachen über ihre Erfahrungen und machten auf Herausforderungen aufmerksam. „Verschaffen Sie sich einen Überblick über ihre Mitbewerber, durchleuchten Sie den Wettbewerb“, mahnte Vollmar. Die Veranstalter ließen genug Pausen, damit sich die Gründer auch untereinander austauschen konnten. Ein Outdoortraining im Wald unterhalb der Burg diente der Teambildung. Der größte Teil der Teilnehmer stammt aus Südniedersachsen. Ein Team kam aus Karlsruhe.

Über die meisten Geschäftsideen darf noch nichts in der Zeitung stehen. Die Gründer fürchten, dass andere ihnen die Konzepte stehlen könnten. Die meisten sind im E-Commerce aktiv, planen etwa Online-Shops oder wollen Apps programmieren. Ein Team möchte landwirtschaftliche Erzeugnisse aus Südamerika importieren.

„Wir haben eine Software programmiert, die Schulen die Verwaltung von Lehrmitteln ermöglicht“, berichten Philipp Ballhausen und Markus Werner. Sie holten damit einen Preis, den die PFH ausgelobt hatte. Die beiden gebürtigen Duderstädter, die an der Universität Göttingen Wirtschaftsinformatik studieren, haben ihre Firma CPM Systems bereits 2010 gegründet. „Während des Studiums laufen die Aktivitäten nur nebenher, aber erste Anwender gibt es mit dem Eichsfeld-Gymnasium in Duderstadt und der Bonifatius-Schule in Göttingen bereits“, sagt Ballhausen.

Als Trainer möchte sich der Bielefelder Tobias Niewöhner im Oktober selbstständig machen. Dann wird der gelernte Drucker, der heute im Vertrieb arbeitet, sein Fernstudium der Betriebswirtschaftslehre an der PFH beendet haben. „Wissenschaftliche Erhebungen zeigen, dass zwei Drittel der Mitarbeiter nur noch Dienst nach Vorschrift machen“, beschreibt Niewöhner das Problem. Er will wieder Begeisterung für die Arbeit wecken. Dabei nimmt er auch demotivierende Strukturen im Unternehmen in den Blick.

Von Sven Grünewald

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