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Unternehmertag des Netzwerks Mekom in Osterode

Volles Haus Unternehmertag des Netzwerks Mekom in Osterode

Die Kindergärten „Lasfelde“ und „Schützenpark“ in Osterode haben sich besonders über den 14. Unternehmertag der Mekom gefreut. Sie erhielten die Bühnendeko des Abends geschenkt: 14 Rutschautos, zur Verfügung gestellt von Wentorf & Schenkhut/Nordstadt, dem Sponsor des Unternehmertages.

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Unternehmertag 2015: Übergabe der Bühnendekoration an Vertreter zweier Kindergärten in Osterode.

Quelle: EF

Osterode. Seit 14 Jahren veranstaltet der Verein Mekom Regionalmanagement Osterode am Harz e.V. einen Unternehmertag, bei dem sich die Vereinsmitglieder und andere Unternehmer von Goslar bis Göttingen treffen und austauschen können. Von anfänglich acht Gründungsmitgliedern im Jahr 2000 hat sich die Mekom inzwischen zum maßgeblichen Wirtschaftsnetzwerk in der Harzregion entwickelt, dem heute etwas mehr als 80 Unternehmen und Institutionen angehören. Der Unternehmertag ist der Höhepunkt, dem in diesem Jahr 330 Gäste in der Osteroder Stadthalle beiwohnten – eine der höchsten Besucherzahlen bislang.

„Das große Interesse an dieser Veranstaltung zeigt, dass der Netzwerkgedanke in unserer Region gelebt wird“, sagt Mekom-Vorstandsvorsitzender Dr. Rainer Beyer. Highlight des Unternehmertags war der Festvortrag, der in diesem Jahr vom Neurobiologen Prof. Martin Korte von der TU Braunschweig gehalten wurde. „Lebenslanges Lernen“ war sein Thema, das er „lehrreich und unterhaltsam“ aufbereitete, wie Sylvia Wulf, Vorstandsreferentin der Mekom, meinte. „Korte hat vieles gesagt, in dem sich die Anwesenden wiedergefunden haben und das sie mitnehmen konnten.“

In seiner Eröffnungsrede betonte Rainer Beyer, dass Südniedersachsen in der Region oft schlechter geredet als sie von außen wahrgenommen wird – und verwies auf einen Artikel in der Kämptener Tageszeitung, in der Osterode als idyllische Fachwerkstadt betitelt wurde. Osterodes Bürgermeister Klaus Becker verwies auf die Wichtigkeit der Netzwerkarbeit im Rahmen der Mekom, die auch dazu betragen würde, dass man weiter entfernt wahrgenommen wird – wie seines Erachtens die Besucherzahl aus Göttingen zeigen würde. Nach Becker sprachen die beiden Geschäftsführer des Sponsors, die ihr Bekenntnis zur Region ablegten, auf die vielfältige Unterstützung verwiesen und daher etwas zurückgeben wollten.

Im anschließenden lockeren Teil des Abends dominierten vor allem zwei Themen die Gespräche: der Bedarf an Fachkräften, wie er gedeckt werden kann und zu welchen Aktionen Unternehmen bereits gegriffen haben. Ein weiteres Thema war die Aufnahme von Flüchtlingen.

Für die Mekom hat sich in diesem Jahr durch die Zusammenführung der Wirtschaftsförderung des Landkreises Osterode mit der des Landkreises Göttingen einiges verändert: Gemeinsam mit der fusionierten Wirtschaftsförderung WRG bezog man ein neues Büro in der Osteroder Innenstadt gegenüber vom Rathaus. „Die gemeinsamen Räumlichkeiten können wir auch für Veranstaltungen nutzen, das war vorher nicht der Fall“, beschrieb Sylvia Wulf. „Und wir profitieren voneinander. Allein die neuen Kontakte, die dadurch entstanden sind, erweisen sich als sehr hilfreich.“

Von Sven Grünewald

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