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Unterschriften gegen die Umstrukturierung

DAK-Gesundheit Göttingen Unterschriften gegen die Umstrukturierung

Die Gewerkschaft Verdi hat Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD) eine Unterschriftenliste zum Erhalt des Standortes der DAK-Gesundheit in Göttingen übergeben. Die DAK überlegt, Teile der Außenstelle Göttingen mit dem Mutterhaus in Braunschweig zusammenzulegen. Der Standort bleibe aber erhalten.

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Die Geschäftsstelle der DAK-Gesundheit am Göttinger Bahnhof soll erhalten bleiben.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Um die 100 Unterschriften von DAK-Mitarbeitern und Unterstützern hat Verdi am Dienstag, 17. Mai, an den Oberbürgermeister übergeben. Die Gewerkschaft befürchtet, dass der Standort Göttingen vollständig geschlossen werden soll.

Köhler besuchte noch am selben Tag die DAK-Geschäftsstelle und sprach über die Standortzukunft. Nach Aussagen von Hiltrud Degenhard, Leiterin der DAK-Kundenberatung in Göttingen, arbeiteten hier etwa 20 Mitarbeiter im Servicecenter für die direkte Kundenbetreuung, etwa 70 weitere Mitarbeiter seien ohne direkten Kundenkontakt in der Sachbearbeitung tätig.

Von „Planungen“ spricht DAK-Sprecher Jörg Bodanowitz: „Die Außenstelle Göttingen unseres Regionalzentrums Braunschweig soll nach den bisherigen Überlegungen mit dem Mutterstandort zusammengelegt werden. Der genaue Zeitpunkt der angedachten Verlagerung steht allerdings noch nicht fest.“ Die Kundenberatung und -betreuung soll davon jedoch nicht betroffen sein, denn Göttingen sei ein wichtiger Standort.

Kommentar

Es ist nichts Neues, wenn bei der DAK Mitarbeiter regional konzentriert werden und kleine Filialen schließen. Ist bei der Barmer GEK auch so. Einer der Gründe ist das veränderte Kundenverhalten: Telefon und Online sind auf dem Vormarsch, die Frequenz in den Filialen sinkt. Das erfahren auch die Banken.

Dadurch vollzieht sich ein Strukturwandel. Dem sind schon ganze Branchen zum Opfer gefallen, nicht nur Filialen. Klar ist es bedauerlich, wenn Arbeitsplätze wegverlagert werden – auch wenn sie natürlich nach Göttingen verlagert werden könnten. sg

Bislang habe es in Göttingen dazu eine Infoveranstaltung für die Mitarbeiter gegeben, so Verdi, aber konkrete Wechselangebote gebe es noch nicht. Das Problem sieht die Gewerkschaft insbesondere darin, dass eine Vielzahl der Angestellten Frauen in Teilzeit sind, für die sich das Pendeln etwa nach Braunschweig kaum lohne. De facto würden sie bei einer Stellenverlagerung indirekt ihren Arbeitsplatz verlieren, so Sebastian Wertmüller von Verdi.

Eine Schließung droht jedoch DAK-Filialen in der Region. Dort sei „geplant, folgende kleine Standorte zu schließen: Duderstadt, Hann. Münden, Einbeck“, so Bodanowitz. „Dabei handelt es sich um sogenannte Servicestellen, die lediglich mit zwei oder drei Mitarbeitern besetzt sind.“

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