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„Gute Lebensbedingungen und Zukunftsperspektiven“

VKU-Führungsriege „Gute Lebensbedingungen und Zukunftsperspektiven“

Die Führungsriege des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) war am Mittwoch zu Gast bei den Göttinger Stadtwerken. Neben einer Besichtigung  der Netzleitwarte stand auch ein Gespräch zu den Themen Stärkung der Kommunalwirtschaft und Daseinsvorsorge auf dem Programm.

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Besuch bei den Göttinger Stadtwerken (v.l.): Ansgar Pohlmann, Rolf-Georg Köhler, Reinhold Kassing, Katherina Reiche und Frank Wiegelmann besichtigen die Netzleitwarte der Stadtwerke.

Quelle: Iben

Göttingen. Zunächst sprachen Stadtwerke-Vorstand Frank Wiegelmann, der seit November 2016 den Vorsitz der VKU-Landesgruppe Niedersachsen / Bremen innehat, VKU-Hauptgeschäftsführerin Katherina Reiche, Reinhold Kassing, Geschäftsführer der Landesgeschäftsstelle Niedersachsen / Bremen, sowie der stellvertretende Vorsitzende der Landesgruppe Niedersachsen / Bremen, Ansgar Pohlmann, über den Tag der Daseinsvorsorge, den der VKU erstmals am 23. Juni dieses Jahres ausgerufen hat. Ziel dieses Tages sei das Informieren über die Arbeit kommunaler Unternehmen, die für so genannte grundversorgende Dienstleistungen zuständig sind.
Von der Abfall- und Abwasserentsorgung bis hin zu einem funktionierenden Öffentlichen Nahverkehr oder der Bereitstellung von Strom und Wasser seien die kommunalen Unternehmen für eine reibungslos laufende Infrastruktur unerlässlich, so Reiche. Zudem sicherten die VKU-Mitgliedsunternehmen Arbeitsplätze für deutschlandweit 734 000 Menschen, generierten 16,7 Milliarden Euro Einkommen sowie 23,7 Milliarden Euro Steuern, was wiederum einen zentralen Beitrag zur Finanzierung des Allgemeinwesens beitrage. Erwirtschaftete Gewinne flössen ohne Umwege in die Region.
Um die angebotenen Leistungen auch in Zukunft weiter zu stärken, brauche es einen starken politischen Rahmen, betonte Reiche. Laut einer Umfrage des eingetragenen Vereins wünsche sich ein großer Teil der Bevölkerung – 78 Prozent –, die Leistungen, die die Daseinsvorsorge gewährleisten, in „demokratisch legitimierte Hände“ zu geben, die „Sicherheit und Ruhe“ böten.
Dies bekräftigte auch Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler, der ebenso wie der technische Vorstand der Stadtwerke Göttingen, Gerd Rappenecker, an dem Gespräch teilnahm. Der „Privatisierungsboom“ der vergangenen Jahre habe nicht unbedingt zur Daseinsvorsorge beigetragen. „Ich bin der Überzeugung, dass die Sicherung der Grundbedürfnisse nicht in private Hand gehört“, so Köhler. „Moderne Daseinsvorsorge ist heute wichtiger denn je. Starke Kommunen und ihre Unternehmen sind für die Menschen in unseren Städten unentbehrlich. Sie sorgen für gute Lebensbedingungen und gute Zukunftsperspektiven“, so Köhler weiter. Um dies zu erreichen, wollen die Stadtwerke Göttingen ihren Fokus unter anderem weiter auf erneuerbare Energien und den Ausbau der Verteilnetze in der Region legen.

von Maren Iben

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