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VR-Bank Südniedersachsen stellt Jahresbilanz vor

Fusionen Prüfen VR-Bank Südniedersachsen stellt Jahresbilanz vor

Fast 3,5 Millionen Euro beträgt der Jahresüberschuss der VR-Bank in Südniedersachsen für 2014. Einstimmig hat die Versammlung beschlossen, eine Dividende in Höhe von 7 Prozent an die 12 476 Mitglieder auszuschütten. Keinen Hehl machte der Vorstand aus den Schwierigkeiten, die das Niedrigzinsniveau der Genossenschaftsbank bereitet.

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Delegierten bei der Abstimmung – Vertreterversammlung der VR-Bank.

Quelle: Lawrenz

Dransfeld. Zwar gebe es bei der VR-Bank keine Minuszinsen für Einlagen der Privatkunden, resümierte Vorstand Jens Ripke in der Stadthalle Dransfeld. Aber der Zinsüberschuss habe sich im Vergleich zu 2013 um etwa vier Prozent auf 13,7 Millionen Euro verringert. Die Fortsetzung dieses Trends sagte Ripke voraus. Gestiegen ist das betreute Kundenvolumen auf 934,5 Millionen Euro. Für Investitionen in die Zukunft habe das Unternehmen die trotz allem positive Entwicklung genutzt, führte der Vorstandsvorsitzende Folkert Groeneveld aus. So sei die Hauptgeschäftsstelle Dassel umgebaut und modernisiert worden.

Eine neue Düngerhalle in Markoldendorf ersetze ein ausgedientes Objekt. In Duderstadt wurden Apotheke und Drogeriemarkt neu gebaut, abgerissen wurden Verwaltungsräume und ein altes Rampenlager. Für das laufende Jahr rechnet das Unternehmen mit einer rückläufigen, aber noch stabilen Ertragslage. So soll das Investitionsprogramm mit dem Neubau eines Baustofffachhandels in Moringen abgeschlossen werden. Auch personell wurde aufgestockt: Mit sieben weiteren Beratern hat die VR-Bank mit Geschäftsstellen in Dransfeld, Dassel, Groß Schneen, Hann. Münden und Staufenberg 273 Beschäftigte in allen Bank- und Warenstandorten.

Angesichts der Entwicklungen in Brüssel, wo verstärkt auf Kapitalmarktfinanzierung gesetzt werde, sieht Groeneveld Notwendigkeit zum Handeln. Der Spruch „to small to survive – zu klein, um überleben zu können“ habe sich mittlerweile etabliert. „Wir wollen wachsen und das insbesondere im Firmenkundengeschäft, im Dienstleistungsgeschäft bei der Vermittlung von Finanzprodukten und in einzelnen Bereichen des Warengeschäftes“, lautet Groenevelds Antwort darauf. Er will „Chancen zu Kooperationen oder weitergehend sogar Fusionen prüfen, um Kosten zu sparen und Leistungen zu erweitern“.

Vielleicht müsse die VR-Bank auch von dem ein oder anderen „Luxus“ Abschied nehmen.
Dass Vorstand und Aufsichtsrat die Vertreter auf ihrer Seite hatten, bewies das Abstimmungsverhalten. Fast ausnahmslos wurden die Beschlüsse einstimmig gefasst. Wieder in den Aufsichtsrat gewählt wurden Reinhard von Werder, Christa Siebert, Ernst-Hartwig Spangenberg und Ulrich Vollmer.

Von Ute Lawrenz

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