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Bankenverlobung im Weserbergland

VR-Bank in Südniedersachsen und Volksbank Weserbergland fusionieren Bankenverlobung im Weserbergland

Es ist eine Reaktion auf den schwierigen Finanzmarkt: Die VR-Bank in Südniedersachsen eG mit Sitz in Dransfeld und die Volksbank Weserbergland eG mit Sitz in Holzminden wollen 2017 fusionieren. Bis dahin sind noch wichtige Fragen wie nach dem neuen Namen und dem Standort zu klären.

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Konkret wurde die Absicht zur Fusion vor einigen Monaten.

Quelle: R

Dransfeld/Holzminden. Es ist eine Reaktion auf den schwierigen Finanzmarkt: Die VR-Bank in Südniedersachsen eG mit Sitz in Dransfeld und die Volksbank Weserbergland eG mit Sitz in Holzminden wollen 2017 fusionieren. Bis dahin sind noch wichtige Fragen wie nach dem neuen Namen und dem Standort zu klären.

Auch über die Vorstandsbesetzung, Ressortverteilung, Zusammensetzung des Aufsichtsrats, den Sitz der verschiedenen Abteilungen, ihre personelle Besetzung sowie die strategische Ausrichtung der neuen Bank wird in den nächsten Monaten zwischen beiden Häusern verhandelt werden. Dies erfolge unter enger Einbindung des Aufsichtsrates, die Vertreter werden kontinuierlich informiert, so VR-Bank-Vorstand Jens Ripke. Die Vereinbarung soll dann auf den nächsten Vertreterversammlungen der beiden Banken im Juni 2017 zur Abstimmung gestellt werden.

In einem ersten Schritt unterzeichneten beide Bankhäuser einen Kooperationsvertrag. „Das ist eine Vereinbarung, uns bis zum Zeitpunkt der Fusion eng zu unterrichten, anstehende Entscheidungen miteinander abzusprechen und gemeinsam zu entscheiden. Praktisch so etwas wie ein Verlobungsvertrag“, sagt Jens Ripke.

Konkret wurde die Absicht zur Fusion erst vor einigen Monaten. „Es ist aber kein Geheimnis, dass es eine Notwendigkeit zur Fusion gibt“, so Ripke. „Das sagen wir schon seit Jahren.“ Nun wolle man die Fusion aus einer Position der Stärke heraus umsetzen, denn beide Unternehmen seien wirtschaftlich stark. Entstehen soll eine Regionalbank, deren Geschäftsgebiet sich dann im Kern auf die Landkreise Holzminden sowie Teile der Landkreise Northeim und Göttingen erstreckt.

Hintergrund der Entscheidung sind die sich für Banken verschlechternden Rahmenbedingungen des Finanzmarktes. Insbesondere das Niedrigzinsumfeld und die hohen und zunehmenden regulatorischen Auflagen für Banken sorgen für Handlungsbedarf. Darauf wies auch schon die Bundesbank 2015 mit dem sehr deutlichen Appel an die Banken hin, die Krise als langfristige Herausforderung zu verstehen. Aber, so Ripke, auch die strukturelle Entwicklung des heimischen Wirtschaftsraumes sowie ein verändertes Kundenverhalten erforderten Anpassungen und vorausschauendes Handeln.

Vorteile durch die Fusion sieht Ripke in der kostengünstigeren Bewältigung der Regulierungsauflagen sowie in einem besseren Kundenservice durch ein höheres Maß an Spezialisierung, das durch die höhere Mitarbeiterzahl möglich wird.

Zurzeit haben beide Banken jeweils zwei Vorstände. Die VR-Bank ist dabei etwas größer als die Volksbank Weserbergland: Sie hat 115 Mitarbeiter (Weserbergland: 85), 30000 Kunden (Weserbergland: 21000) und eine Bilanzsumme von 546 Mio. Euro (Weserbergland: 405 Mio. Euro). Zudem betreibt die VR-Bank noch einen Warenhandel für den landwirtschaftlichen Bereich. Hier sind 140 Mitarbeiter tätig, die 2015 einen Handelsumsatz von 160 Mio. Euro machten.

Ergebnisse der Vertreterversammlung 2016 der VR-Bank

Die Bilanzsumme der VR-Bank hat sich nach einem Rückgang im Geschäftsjahr 2014 wieder positiv entwickelt und stieg 2015 um 1,8 Prozent auf 546,2 Mio. Euro. Der Jahresüberschuss beträgt 2,15 Mio. Euro. Die Vertreterversammlung beschloss eine Dividende in Höhe von sechs Prozent an die 12819 genossenschaftlichen Mitglieder der Volksbank auszuschütten. Das Kreditvolumen an Privat- und Firmenkunden stieg um 7,2 Mio. Euro auf knapp 300 Mio. Euro. Die Kundeneinlagen stiegen um 13,4 Mio. Euro auf 360,8 Mio. Euro.

Vorstand und Aufsichtsrat wurden entlastet. Bei den turnusmäßigen Aufsichtsratswahlen wurden Wolfgang Tartz, Jens Geyer, Friedrich-Wilhelm Reddig und Andreas Fricke wiedergewählt. Fritz Hübner schied altersbedingt aus.

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