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VR-Bank steuert ihre Warenwirtschaft in Zukunft aus Obernjesa

„Ein klares Bekenntnis“ VR-Bank steuert ihre Warenwirtschaft in Zukunft aus Obernjesa

Die VR-Bank feiert die Fertigstellung ihres Gebäudes, von dem aus sie in Zukunft das Geschäftsfeld Warenwirtschaft mit den drei Unterbereichen Agrar, Energie und Einkaufsmärkte steuern wird. Nach viermonatiger Bauzeit, in der regionale Handwerksfirmen ein ehemaliges Wohnhaus in einen Bürokomplex mit Geschäfts- und Schulungsräumen umgewandelt haben, hat am Sonnabend, 9. Mai die Einweihung stattgefunden. Das 400 000 Euro teure Projekt ist Teil eines Investitionsprogramms von insgesamt zwölf Millionen Euro, mit dem die Bank 2008 begonnen hat und das sie nächstes Jahr abschließen will.

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Erweiterte VR-Bank in Obernjesa.

Quelle: EF

Obernjesa. Als ein „klares Bekenntnis zur Landwirtschaft“ bezeichnete VR-Vorstandsvorsitzender Folkert Groeneveld den Bau. Obernjesa stelle nun endgültig das Herzstück des Bereichs Warenwirtschaft dar, der 14 Warenstandorte, 18 Tankstellen, drei Raiffeisen-Märkte sowie einen Baustoff-Fachhandel umfasst. Ein wesentliches Argument für Obernjesa sei die günstige Anbindung an die A7 und A38 gewesen. Am wichtigsten sei jedoch der eigene Gleisanschluss, von dem aus dieses Jahr erstmals mehr als 50 Güterzüge mit einer Last von jeweils über 1000 Tonnen ihre Fahrt antreten werden, so Groeneveld. Das sei auch ökologisch sinnvoll – schließlich entsprächen die 50 Züge rund 2000 LKWs.

Groeneveld bezeichnete das Bauprojekt als „typisch“ für die Philosophie der VR-Bank: „Wir haben kein neues prunkvolles Gebäude errichtet, sondern mit einem vernünftigen Budget in vorhandene Substanz investiert.“ Der Bau sei auch als Signal an Kunden, Geschäftspartner, Mitglieder und Mitarbeiter zu verstehen: „Wir waren gestern hier, wir sind heute hier und wir werden auch morgen hier sein.“ Das 2008 begonnene Investitionsprogramm soll im Frühjahr 2016 mit der Einweihung eines neuen Gebäudes für den bankeigenen Baustoffhandel „Bierkamp“ in Moringen abgeschlossen werden. Die Investitionen seien nicht zuletzt deshalb notwendig geworden, weil der Geschäftsbereich Warenwirtschaft in den letzten Jahren stark zugenommen habe  – beispielsweise habe sich die Zahl der Mitarbeiter innerhalb von rund zehn Jahren mehr als verdoppelt.

 
Die VR-Bank ist eine Genossenschaftsbank mit über 12 000 Mitgliedern, von denen keiner einen Anteil von mehr als 800 Euro halten darf. Die Mitglieder wählen 130 Vertreter in die Hauptversammlung, die wiederum den Aufsichtsrat wählt und die Geschäftsführung entlastet. Das Unternehmen hat zwei Geschäftsfelder: die Bankgeschäfte mit einer Bilanzsumme von 540 Mio. Euro sowie die Warengeschäfte (Agrar, Energie, Einkaufsmärkte) mit einem Umsatz von 170 Mio. Euro. Es ist in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Hessen sowie Thüringen vertreten, vermarktet die Produkte von rund 2500 landwirtschaftlichen Betrieben, beschäftigt  etwa 250 Mitarbeiter und hat in den letzen Jahren regelmäßig eine Dividende von sieben Prozent gezahlt.

Von Hauke Rudolph

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