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Von der Werkstätte zum Weltmarktführer

50 Jahre Nolte & Greszik Von der Werkstätte zum Weltmarktführer

Das Optik-Unternehmen Nolte & Grzeszik hat sein 50-jähriges Bestehen gefeiert. Was einst als feinoptische Werkstätte in Geismar begann, ist zu einem weltmarktführenden Unternehmen in der Mikrooptikbranche geworden. Heute beschäftigt die Nolte & Grzeszik GmbH an zwei Standorten 192 Mitarbeiter und erwirtschaftet 20 Millionen Euro Jahresumsatz.

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Bernd Wiese

Quelle: r

Nörten-Hardenberg. „Wir sind ein stark wachsendes Unternehmen. Im Sommer wird unser Umzug von Göttingen nach Angerstein hoffentlich komplett vollzogen sein“, sagt Geschäftsführer Bernd Wiese. Die Firma wurde von den beiden Feinoptikern Gerhard Grzeszik (Dransfeld) und Edgar Nolte (Rosdorf) gegründet. Auf 40 Quadratmetern begann man mit der Fertigung von hochwertiger Mikrooptik für die Mikroskopie. Der Erfolg blieb nicht aus. Nach und nach vergrößerte sich das Unternehmen und zog über Settmarshausen (1971) mit seiner stetig wachsenden Belegschaft nach Göttingen (1998). In den 1970er-Jahren begann die Zusammenarbeit mit dem Medizinprodukthersteller Henke-Sass, Wolf.

1997 übernahm Henke-Sass, Wolf als der größte Kunde im Zuge der Nachfolgeregelung 51 Prozent von Nolte & Grzeszik, am 1. Januar 2000 stockte Henke, Sass-Wolf auf 100 Prozent auf. Die Firmengründer Nolte und Grzeszik gingen in den Ruhestand. Seitdem leitet Wiese, der seit 1997 im Unternehmen ist, als Geschäftsführer die Nolte & Grzeszik GmbH. Unterstützt wird er seit 2001 von Peter Decker.

Heute zählt die Nolte & Grzeszik GmbH zu einem weltmarktführenden Unternehmen in der Mikrooptikbranche. Es werden Front-, Plan- und Kugellinsen, Achromate, Kompaktobjektive hergestellt und auch hochwertige 3D-Optiken gefertigt. Diese setzen Maßstäbe in der bildgebenden Endoskopie und sind optimal angepasst an die modernen Full-HD-Kamarasysteme.

Seit Oktober 2013 hat das Unternehmen seine größte Dependance in Angerstein - die Investitionskosten belaufen sich auf 9 Mio. Euro. Hier werden seitdem optische Linsen an modernen CNC-Maschinen gefertigt. Die Coating-Abteilung befindet sich ebenfalls schon am neuen Standort. Die Frage nach einem erneuten Umzug stellt sich nicht: „Hier wollen wir jetzt länger bleiben, wir haben darauf geachtet, dass Wachstum möglich ist. Wir bekennen uns zur Region Südniedersachsen“, betont Wiese.

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