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Vorstandwechsel in der Einbecker Brauhaus AG

Ein Bayer übernimmt in Einbeck Vorstandwechsel in der Einbecker Brauhaus AG

Für Walter Schmidt ist Schluss. Nach vier Jahren als Vorstand für Vertrieb und Marketing in der Einbecker Brauhaus AG geht der gebürtige Einbecker auf eigenen Wunsch in den Ruhestand.

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Walter Schmidt (l.) übergibt seinen Vorstandsposten für Vertrieb und Marketing an Martin Deutsch (r.).

Quelle: Grünewald

Einbeck. Sein Nachfolger wird der Diplom-Ökonom und -Braumeister Martin Deutsch.

„Meiner Frau hatte ich versprochen, mit 63 in Rente zu gehen, aber mein Vorstandskollege Lothar Gauß hat mich überzeugt, noch ein Jahr dranzuhängen“, sagt Schmidt. Die beiden Vorstände hatten in einer für Einbecker schwierigen Zeit Investitionen in Höhe von rund 15 Mio. Euro in die Standortsicherung getätigt und die Wende geschafft: 2015 wurde erstmalig seit 2008 wieder eine Dividende an die Aktionäre ausgeschüttet.

„Wir haben viel bewegt“, so Schmidt, der wunschgemäß leise geht: Statt einer großen Abschiedsfeier spendete Einbecker lieber 3000 Euro an das Bürgerspital Einbeck. Beim Abschied, so Schmidt, sei „natürlich auch ein wenig Wehmut dabei. Es ist nicht nur ein Job, es sind die vielen entstandenen Verbindungen zu den Menschen.“

Am Ende wurde es ein Abschied mit langer Vorankündigung und klarem Ende: Am 28. September feierte Schmidt seinen 64. Geburtstag, am 30. ist sein letzter Arbeitstag. Dann übernimmt Martin Deutsch.

Der 50-jährige bewegte sich beruflich bisher ausschließlich im Süden der Republik, darunter als Verkaufsleiter bei Apollinaris & Schweppes und als Verkaufsdirektor der Paulaner Brauerei. Ob es für ihn ein großer Schritt war, aus Bayern in den Norden zu kommen? „Das werden die nächsten Monate zeigen.

Momentan bin ich so intensiv in der Einarbeitung, dass ich von der Umgebung noch gar nichts mitbekommen habe. Aber der erste Eindruck ist sehr positiv“, so Deutsch. Früher habe er sich auch regelmäßig Bierspezialitäten besorgt, darunter das Einbecker. „Das Brauherrenpils als herbes Pils hat mir gut geschmeckt. Das heißt, ich als Braumeister bin von dem Produkt überzeugt, das ich nach außen vertrete.“

Die Marke reize ihn sehr, auch wenn der Biermarkt in Deutschland schwierig ist, da er jedes Jahr um rund ein Prozent schrumpft – was etwa einer Jahresproduktion Einbecker entspricht. „Aber Walter Schmidt und Lothar Gauß haben eine gute Grundlage geschaffen“, ist Deutsch überzeugt. Gleichwohl liegt noch ein gutes Stück Arbeit vor dem neuen Führungsteam.

Für die Zukunft kann sich Deutsch vorstellen, über die Konsumentennachfrage nach spezielleren Bieren, sogenannte Craft Biere, sowie vor allem im Bockbier-Bereich auch außerhalb des bisherigen Kerngebiets von Einbecker in Niedersachsen und Nordhessen Potenziale zu nutzen, unter Umständen auch im Ausland.

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