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WRG-Kooperationen in der Verpackungs- und Logistikbranche mLeitfaden für die Digitalisierung

Welche Chancen und Anpassungsnotwendigkeiten bringt die Digitalisierung mit sich? Die Antwort darauf ist branchen- und unternehmensspezifisch. Für die beiden südniedersächsischen Schwerpunktbranchen Verpackung und Logistik entwickelt die WRG derzeit einen Digitalisierungscheck.

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Liefer-Roboter wie der von Hermes könnten demnächst Teile der Logistik-Branche revolutionieren - eine gute Digitalisierungsstrategie vorausgesetzt. (Symbolbild)

Quelle: dpa

Göttingen. Dieser soll sich später gezielt an kleine und mittelständische Unternehmen richten. Um diesen bestmöglich bei der Erstellung einer Digitalisierungsstrategie helfen zu können, will die WRG Wirtschaftsförderung Region Göttingen eng mit regionalen Unternehmen der beiden Branchen zusammenarbeiten. Dafür sind zwei Entwicklungsworkshops geplant: der für den Verpackungsbereich soll am 8. November stattfinden, der für die Logistik am 17. November. Diese sind für Unternehmen, die sich mit ihren Erfahrungen einbringen wollen, offen.

„Wir wollen ein Brainstorming machen, um für die Branchen relevante Themen herauszufiltern“, sagt Karin Friese von der WRG. „Da der Fragebogen sehr detailliert sein wird, wünschen wir uns die Mithilfe der Unternehmen, um ihn bedarfsgerecht zu gestalten. Die Unternehmen profitieren wiederum durch den Austausch.“

Der Fragebogen ist alles andere als einfach zu designen, da er sowohl fachspezifische als auch allgemeine Bereiche umfasst und eine komplexe Entscheidungsbaumstruktur abbilden soll, die je nach Unternehmensgröße oder Branche unterschiedlich ausfällt. Unternehmen soll damit eine Standortbestimmung ermöglicht und bei Investitionsentscheidungen geholfen werden.

„Problematisch für KMU ist oftmals, überhaupt einzuschätzen, wie gut und sinnvoll der eigene Stand der Digitalisierung sowie eine etwaig eingeschlagene Digitalisierungsstrategie tatsächlich sind“, beobachtet Karin Friese. An die Handlungsempfehlung des Checks könne dann etwa die Technologieberatung des Südniedersachsen-Innovationscampus anknüpfen.

Der Online-Fragebogen soll ab April 2017 verfügbar sein und sich auch an Unternehmen in den Landkreisen Northeim, Goslar und Holzminden richten. In der Region gibt es laut IHK rund 250 Logistik- und etwa 30 Verpackungsunternehmen. Perspektivisch könne man sich jedoch auch vorstellen, einen solchen Fragebogen für weitere Branchen zu entwickeln, so Friese.

Digitalisierung oder das Schlagwort Industrie 4.0 sorgen bei Unternehmern aktuell eher für Verunsicherung, beobachtet Martin Kuhlmann vom Soziologischen Forschungsinstitut (SOFI) an der Universität Göttingen. Denn einerseits sei Digitalisierung als Oberbegriff sehr unscharf, andererseits gehe es um sehr viele konkrete Fragen. Es existiert eine ganze Bandbreite an Möglichkeiten und „jeder steht vor der Frage, was er davon braucht. Das ist aber schwer zu beantworten, daher die Verunsicherung“, sagt Kuhlmann.

An den Entwicklungsworkshops interessierte Unternehmen können sich bei Karin Friese von der WRG unter 0551/99954982 melden.

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