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Arbeitsplätze aus Wissenschaft und Gesundheit

Wirtschaftlichen Ziele der Parteien im Stadtrat Göttingen Arbeitsplätze aus Wissenschaft und Gesundheit

Vom Detail bis zum großen Ganzen: Die Parteien, die für die Wahl zum Stadtrat Göttingen antreten, präsentieren vielfältige Ideen für die weitere wirtschaftliche Entwicklung Göttingens. Drei Themen erweisen sich dabei als sehr zentral: Technologietransfer, Gesundheit, Fachkräfte fürs Handwerk.

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Zukunftstag an der Universitätsmedizin Göttingen: Der Gesundheitsbereich wird als wichtiger wirtschaftlicher Wachstumsbereich betrachtet.

Quelle: HW

Göttingen . Handwerk : Der ausgeprägte Nachwuchsmangel bei Auszubildenden steht bei SPD, CDU und Grüne ausdrücklich und individuell unterschiedlich akzentuiert als Handlungsbedarf im Programm. Über Berufsorientierung und Ausbildungsniveau oder die Motivierung junger Frauen soll das Handwerk beispielsweise unterstützt werden.

Technologietransfer : SPD, CDU, Grüne und Antifa Linke nennen die Nutzbarmachung wissenschaftlicher Erkenntnisse für die regionale Wirtschaft als wichtige zukünftige Aufgabe, um mehr Arbeitsplätze zu schaffen. Große Bedeutung wird dem Projekt Südniedersachsen InnovationsCampus beigemessen, der dies erreichen soll.

Gesundheit : Die medizinische Versorgung mit all ihren Facetten von SPD, CDU und Grüne als ausgesprochen wichtiger regionaler Wirtschaftsbereich mit Zukunftsfähigkeit benannt. Dieser biete viele Arbeitsplätze, regionale Vernetzungsansätze wie die Gesundheitsregion gelte es auszubauen.

Jenseits dieser „großen“ Themen setzen die Parteien in ihrer Wirtschaftspolitik noch andere Akzente setzen. Die folgenden Darstellungen stellen dabei nur einen Ausschnitt aus den Programmen dar.

CDU : Ziel ist eine zunehmende „Clusterbildung“ zur Vernetzung regionaler Unternehmen und die Förderung von Existenzgründerzentren. Die Stadt soll als Tourismus-, Tagungs- und Kongressstandort stärker profiliert, der Bereich Logistik gezielt gefördert werden. Man setzt auf mittelstandsfreundliche Ausschreibungen öffentlicher Aufträge und transparente Vergabeverfahren.

SPD: In den wissenschaftlichen Instituten sieht man Impulse für die wirtschaftliche Entwicklung ausgehen, die auch Bleibeperspektiven für Hochqualifizierte schaffen. Daher will man etwa das Fraunhofer Anwendungszentrum weiterentwickeln und ein weiteres Gründerzentrum aufbauen. Der Logistikstandort soll weiterentwickelt werden

Bündnis90/Die Grünen : Die Stadt soll sich noch stärker als attraktiver Wissenschaftsstandort etablieren, da dieser Bereich wächst und damit perspektivisch weitere Arbeitsplätze bereitstellen wird. Um wissenschaftliche Erkenntnisse stärker regional zu nutzen, soll sich die Wirtschaftsförderung stärker einbringen.

FDP: Vordringlichstes Ziel müsse die Entschuldung der Stadt sein, stark defizitäre Projekte gehörten auf den Prüfstand. Kosten will man auch durch Digitalisierung sparen. Projekte dürften nur ohne neue Schulden realisiert werden. Für Ansiedlungen will man schnelle Entscheidungswege, Göttingen und die Region sollen als Logistikstandort weiterentwickelt, Wirtschaftsförderung gebündelt werden.

Antifa Linke: Die Stadt soll, statt öffentliche Beschäftigung zu reduzieren, wieder mehr Aufgaben selbst erledigen, um so die Servicequalität wieder zu erhöhen. Beispiel sind Reinigungsdienst, Grünflächenamt oder der Bauhof. Die Ansiedlung von Großinvestoren wie zum Beispiel Möbel XXXL wird abgelehnt, da eine negative Beeinträchtigung anderer städtischer Standorte befürchtet wird.

 

Die Linke: Die Hochschulen werden als „überragender Wirtschaftsfaktor“ betrachtet, für welche die Stadt deutlich mehr Engagement zeigen muss.Regionale Warenkreisläufe und Produzenten will man fördern, etwa durch wegfallende Standgebühren auf Wochenmärkten und Kooperationen mit Schulküchen oder Krankenhäusern. Auch der Verbraucherschutz soll finanziell gestärkt werden.

 

ALFA: Die Göttinger Innenstadt soll als Einzelhandelsmagnet gestärkt werden. Für den Mittelstand will man weniger Bürokratie. Der Flächenbedarfskonflikt von Wirtschaft und Wohnungsbau verlange ein „integriertes Entwicklungskonzept“. Der Logistikbereich soll mit geeigneten Flächen gestärkt, die Chance durch Industrie 4.0 genutzt und Ausgründungen aus den Hochschulen stärker unterstützt werden.

 

Die Partei : Die drei wirtschaftspolitischen Ziele der Partei: Studentenwohnheime entlasten, indem der nächtliche Ausschank subventioniert werden soll; eine FIFA-konforme Arena für die BG Göttingen; unterirdische Windenergie nutzen. „Unsere Vision einer Stadt wird Göttingen dahin bringen, wo es hingehört: nach vorne. Wo immer das auch ist.“

 

Freie Wähler: Der Wirtschaftsstandort Stadt Göttingen dürfe seine Entwicklung nicht nur vom Wissenschaftsbereich abhängig machen, sondern müsse auch andere Wirtschaftsbereiche stärken. Vom viel gelobten Südniedersachsenprogramm erwarte man, dass auch endlich Gelder fließen – in die Stadt, aber auch in die Region. Eine Ausrichtung der wirtschaftlichen Profilierung der Region allein auf Göttingen lehnt man ab.

 

Piratenpartei: Insbesondere bei der Sparkasse Göttingen wolle man kritische Fragen zu „Wucherzinsen oder zur nicht demokratischen Förderpolitik“ stellen. Gleichzeitig stehe man für eine regionale Politik, „in der die Kommunen sich gegenseitig respektieren“. Der Möbelmarkt XXXLutz in Göttingen etwa gefährde viele Arbeitsplätze in der Region und werde deshalb abgelehnt.

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