Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Weltbild auch in Göttingen vor Personalabbau?

Management streitet Spekulationen ab Weltbild auch in Göttingen vor Personalabbau?

Bei der Augsburger Weltbild-Gruppe stehen offenbar weit mehr Arbeitsplätze auf dem Spiel als bislang angenommen. Nach einem Bericht des manager magazins (Erscheinungstermin: 21. November) plant der Düsseldorfer Investor Droege, das Unternehmen drastisch zu verkleinern. Von der zurzeit noch rund 2500 Mitarbeiter zählenden Belegschaft werde voraussichtlich nur ein Bruchteil den Job behalten, so das Magazin.

Voriger Artikel
Schweitzer will lokalen Markt erobern
Nächster Artikel
Seit 160 Jahren wird in Göttingen Sole gefördert

Massiver Stellenabbau bei Weltbild: Müssen die Mitarbeiter in der Göttinger Filiale in der Groner Straße um ihren Job fürchten?

Quelle: dpa

Göttingen. Auf Tageblatt-Nachfrage wollte Weltbild in Augsburg Spekulationen des Manager Magazins nicht bestätigen. Die Leitung Public Relations, Eva Großkinsky, sagt dazu:

"Die Weltbild-Führung steht zur Restrukturierung, um das Unternehmen zukunftsfähig am Markt zu positionieren. Weltbild steht auf einer soliden finanziellen Basis und wird weiter an den drei Vertriebskanälen Online, Filiale und Katalog festhalten. Auch die Göttinger Filiale bleibt weiter bestehen."

Dem Bericht des Manager-Magazins zufolge könnte am Ende der jetzt von Droege eingeleiteten Sanierung lediglich das Onlinegeschäft der Buchhandelskette übrig bleiben. Das Kataloggeschäft und der Verkauf über Filialen sind dagegen gefährdet.

Vor zwei Wochen Entlassungen angekündigt

Grund für die harten Einschnitte sind offenbar starke Abweichungen des Umsatzes gegenüber den Zahlen, die Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz beim Verkauf prognostiziert hatte. Im laufenden Geschäftsjahr würden die Erlöse um mindestens ein Fünftel niedriger ausfallen als in der vergangenen Periode, heißt es in dem Bericht. Vor zwei Wochen hatte die von der Beteiligungsfirma eingesetzte Geschäftsführung laut Gewerkschaftsangaben bereits die Entlassung von rund 200 Beschäftigten angekündigt.

Droege habe erst nach Vollzug der Übernahme festgestellt, dass das von Geiwitz und der Unternehmensberatung Roland Berger erarbeitete Fortführungskonzept nicht funktioniere, heißt es in dem Bericht weiter.

Im Januar 2014 hatte die Weltbild-Gruppe Insolvenz angemeldet. Im Juli war zunächst eine Rettung durch den Münchner Finanzinvestor Paragon gescheitert. Im August aber war Geiwitz, der als der Vertreter der Gläubiger selbst 40 Prozent des Unternehmens übernahm, mit der Droege Group handelseinig geworden. Inzwischen hat Geiwitz nach Informationen des Blattes für seine Leistungen 3,7 Millionen Euro als Vergütung beantragt.

Weltbild gilt als einer der wenigen Online-Händler, die Amazon im Buchmarkt Konkurrenz machen können. Auch die Vertriebsplattform bücher.de gehört zu Weltbild.

sw

Voriger Artikel
Nächster Artikel
DAX
Chart
DAX 10.658,00 +1,38%
TecDAX 1.699,00 +0,75%
EUR/USD 1,0635 +0,94%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

CONTINENTAL 170,85 +3,16%
VOLKSWAGEN VZ 122,05 +3,11%
DAIMLER 64,20 +2,99%
LINDE 156,80 +0,37%
E.ON 6,13 +0,64%
LUFTHANSA 12,27 +1,14%

Wertpapiersuche

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Bakersteel Global AF 166,72%
Structured Solutio AF 154,79%
Stabilitas PACIFIC AF 140,74%
AXA IM Fixed Incom RF 139,36%
Polar Capital Fund AF 106,14%

mehr

Wirtschaft Rubriken
Rubriken Wirtschaft Göttingen und die Welt