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Weltweit herausfordernd

KWS Saat SE präsentiert Bilanz Weltweit herausfordernd

Von einem beeindruckenden Ergebnis im Geschäftsjahr 2015/2016 sprach Hagen Duenbostel, Vorstandssprecher der KWS Saat SE aus Einbeck. Der Umsatz stieg um 5,2 Prozent auf 1,036 Milliarden Euro, der Vor-Steuer-Gewinn lag bei 112,8 Mio. Euro (2014/2015: 113,4 Mio. Euro).

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KWS Saat SE: Schwieriger Agrarmarkt, Wettbewerbsposition stabil.

Quelle: r

Einbeck. Mit Umsatzwachstum sowie Gewinn-Marge von 10,9 Prozent blieb die KWS im Rahmen ihrer selbst gesetzten Ziele. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung stiegen um 4,5 Prozent auf 182,4 Mio. Euro. Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung eine Dividende von drei Euro je Aktie vorschlagen.

„Wir haben auch knapp 40 Mio. Euro an Negativeffekten durch Wechselkursschwankungen verkraftet“, so Finanz-Vorstand Eva Kienle. Doch gerade die Währungseinflüsse wie auch die weltweit sehr unterschiedliche Anbauflächenentwicklung sorgten für ein „herausforderndes Umfeld“. Die Agrarökonomie befinde sich in einem Abwärtszyklus, so Kienle. Die Absatzpreise seien gesunken, da die Vorratsbestände überall hoch seien. „Wir sind in dieser Situation trotz gestiegener Aufwendungen stabil geblieben, während unsere Wettbewerber deutliche Ergebnisrückgänge zu verzeichnen haben.“

Im Marktsegment Mais konnte sich KWS vor allem in Südamerika verbessern. In Europa hingegen konnten die rückläufigen Anbauflächen nicht überall durch Marktanteilsgewinne ausgeglichen werden, der Umsatz ging zurück. Im Segment Zuckerrüben wurde der Umsatz in allen wesentlichen Regionen ausgebaut und von Flächenausweitungen in Europa und Asien begleitet. KWS hat zudem beschlossen, sich ganz auf die Hybridkartoffelzüchtung zu konzentrieren, das Pflanzkartoffelgeschäft wurde an Stet Holland B.V. verkauft.

Insbesondere bei Mais, Soja und Roggen seien die Preise derzeit sehr niedrig. „Der Getreide-Markt wird herausfordernd. Bei der Zuckerrübe sind wir gut aufgestellt, aber aufgrund unserer hohen Marktanteile rechnen wir im Geschäftsjahr 2016/2017 eher mit einem Rückgang“, sagt Kienle. „Wir gehen von einem Wachstum von fünf Prozent aus und dass die Gewinnmarge bei etwa elf Prozent liegen wird.“

Bei den Technologie-Kooperationen sieht man sich gut aufgestellt, es existierten langjährige Vereinbarungen mit allen Saatgutanbieter.

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