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Weniger Arbeitslose in Göttingen - Flüchtlingskrise spürbar

Arbeitsmarkt Weniger Arbeitslose in Göttingen - Flüchtlingskrise spürbar

Laut neuesten Zahlen der Agentur für Arbeit Göttingen ist die Arbeitslosenquote im Agenturbezirk, der die Landkreise Göttingen, Northeim und Osterode umfasst, auf aktuell 6 Prozent gesunken. Damit sind in Südniedersachsen noch rund 14.200 Menschen ohne Arbeit – knapp 300 weniger als im September.

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Quelle: GT

Göttingen. Im Vergleich zum Oktober 2014 sank die Arbeitslosenzahl um etwa 600. Damit sind im Agenturbezirk Göttingen sowohl die niedrigste Arbeitslosenquote als auch die niedrigste Arbeitslosenzahl seit der Wiedervereinigung erreicht.
Besonders deutlich ging erwartungsgemäß die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen unter 25 Jahren zurück, da sich viele aufgrund des Semesterbeginns bei der Arbeitsagentur oder den Jobcentern abmeldeten. Deren Zahl sank um 196 beziehungsweise 13,5 Prozent gegenüber dem Vormonat auf 1258. Gegenüber Oktober 2014 gab es keine Veränderung.

 
Regional aufgeschlüsselt zeigt sich im Agenturbezirk folgendes Bild: Northeim hat aktuell eine Arbeitslosenquote von 6,3 Prozent (4426 Arbeitslose), Osterode am Harz von 5,8 Prozent (2145 Arbeitslose) und Göttingen von 5,9 Prozent (7623 Arbeitslose). Der stärkste Rückgang der Arbeitslosenzahl ist erneut im Landkreis Osterode zu verzeichnen. Im Vergleich zum Vormonat September sank die Zahl um 17,8 Prozent.

 
Die niedrigste Arbeitslosenquote weist mit 4,7 Prozent die Geschäftsstelle Duderstadt auf, gefolgt von Hann. Münden mit 4,9 Prozent. In Uslar liegt die Quote bei 6,9 Prozent und in Einbeck bei 7,3 Prozent.

 
Neben der Arbeitslosenzahl veröffentlicht die Agentur für Arbeit auch Zahlen zur Unterbeschäftigung. Darunter sind solche Personen gefasst, die nicht als arbeitslos gelten, die aber beispielsweise im Rahmen von arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen gefördert werden. Unterbeschäftigt waren nach vorläufigen Angaben im Oktober 18 568 Personen, das sind 1250 weniger im Vergleich zum Vorjahresmonat.

 
Die zunehmende Zahl an Flüchtlingen in der Region macht sich ebenfalls bemerkbar, ist jedoch statistisch eher schwieriger zu fassen. Seit Mitte des Jahres haben sich bei der Arbeitsagentur im gesamten Agenturbezirk rund 200 Flüchtlinge gemeldet. In der Arbeitslosenstatistik zeigt sich der Anstieg beim Anteil der ausländischen Arbeitslosen, Flüchtlinge werden nicht gesondert erfasst. Gegenüber dem Oktober 2014 stieg die Zahl der erwerbslosen Ausländer um 7,5 Prozent.

 
Flüchtlinge können sich freiwillig bei der Arbeitsagentur melden, nach drei Monaten Aufenthalt erhalten sie einen Zugang zum Arbeitsmarkt. Die Arbeitsagentur kann seit Mitte Oktober Migranten mit einer hohen Bleibewahrscheinlichkeit auch direkt und quasi ab dem ersten Aufenthaltstag Sprachkurse finanzieren.

 
Im Oktober gingen 1115 neue Stellenangebote bei der Arbeitsagentur ein, 120 weniger als im September. Über das Jahr gesehen wurden jedoch insgesamt 11 326 Stellenangebote verzeichnet, 1507 mehr als im Vorjahreszeitraum. Besonders stark gesucht sind ausgebildete Fachkräfte aus Gesundheitsberufen, den metallbe- und verarbeitenden Berufen sowie den Maschinen- und Fahrzeugtechnikberufen. sg

 

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