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Weniger Wachstum als erwartet

Sartorius Weniger Wachstum als erwartet

Sartorius nimmt seine kurzfristig angepeilten Wachstumsziele leicht zurück. Neu rechnet der Göttinger Labor- und Pharmazulieferer nur noch mit 9 Prozent Umsatzplus für das laufende Jahr. Bisher war die Geschäftsleitung von 12 bis 16 Prozent ausgegangen.

 

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Das Firmengebäude von Sartorius in Göttingen.

Quelle: r

Göttingen. Sartorius hat in den ersten neun Monaten des Jahres 2017 nach vorläufigen Zahlen einen wechselkursbereinigten Umsatzzuwachs von 8,6 Prozent auf etwa 1,04 Milliarden Euro erwirtschaftet, das teilte der Göttinger Konzern mit.

Dabei habe sich die Sparte Lab Products & Services wie erwartet sehr positiv entwickelt. Demgegenüber sei allerdings die Geschäftsentwicklung der Sparte Bioprocess Solutions durch einige gleichzeitig wirkende, temporäre Effekte beeinflusst worden, heißt es weiter. Unter anderem aufgrund des Vorratsabbaus einiger Kunden sei die Nachfrage in einzelnen Regionen schwächer als erwartet; des Weiteren waren nach dem Hurrikan Maria für einige Zeit keine Lieferungen aus der Produktion in Puerto Rico möglich, allerdings seien diese nunmehr wieder angelaufen; zudem belasteten die andauernden Lieferengpässe eines Partners die Geschäftsentwicklung bei Zellkulturmedien länger als erwartet.

Prognose erst im Juli bestätigt

Die Unternehmensleitung gehe deshalb davon aus, dass die vorgenannten Effekte die Wachstumsdynamik der Sparte Bioprocess Solutions und damit die des Gesamtkonzerns auch für das Gesamtjahr 2017 beeinflussen werden. Entsprechend rechne Sartorius nunmehr mit einer wechselkursbereinigte Steigerung des Umsatzes von etwa 9 Prozent. Bisher lagen die Erwartungen bei etwa Wachstumsraten von 12 bis 16 Prozent sowie einer unterlegten EBITDA-Marge etwa auf Höhe des Vorjahreswerts von rund 25,0 Prozent (bisher: etwas über + 0,5 Prozentpunkte). Seine mittelfristigen Ziele beließ das Unternehmen unverändert.

Erst im Juli dieses Jahres hatte Sartorius seine zuvor im April 2017 angehobene Prognose. Für die Sparte Lab Products & Services rechnete die Konzernleitung damals mit einem Umsatzzuwachs von etwa 20 bis 24 Prozent für die Sparte Bioprocess Solutions peilte Sartorius ein Wachstum von etwa 9 bis 13 Prozent an.

Kursverluste an der Börse

An der Börse in Frankfurt wurden die Neuigkeiten aus Göttingen mit Kursverlusten quittiert. Die Sartorius-Aktie brach nach Börseneröffnung am Dienstag zunächst um 12,7 Prozent ein und fiel damit auf den tiefsten Stand seit Anfang März. Damit war das Papier schwächster Wert im TecDAX. Gegen Nachmittag notierte der titel dann nur noch 6,8 Prozent im Minus. Die Ergebnisse der ersten neun Monate des Jahres 2017 will Sartorius am 25. Oktober veröffentlicht.

Von Bernard Marks

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