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Weniger verkaufsoffene Sonntage

Weniger verkaufsoffene Sonntage

In Göttingen wird es ab diesem Jahr zwei verkaufsoffene Sonntage weniger geben. Damit hat die Stadt auf ein Urteil des Verwaltungsgerichts in Hannover reagiert.

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Sonntags zum Shoppen? Das wird künftig in Göttingen nur noch an vier statt bisher sechs verkaufsoffenen Sonntagen möglich sein.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Die Göttinger Einzelhändler haben sich mit der Stadt schon auf vier verbliebene Termine verständigt.

„Wir wollen uns unter Berücksichtigung der Rechtsprechung auf sicherem Boden bewegen und haben deshalb mit den Repräsentanten des Göttinger Einzelhandels vier Termine für 2016 abgestimmt: 3. April, 25. September, 2. Oktober und 30. Oktober“, teilte Detlef Johannson, Pressesprecher der Stadt Göttingen, auf Anfrage mit. Das Treffen fand bereits am Dienstag, 5. Januar, im neuen Rathaus statt.

Gängige Praxis in den vergangenen Jahren war, dass in der Innenstadt, dem Gewerbegebiet Lutteranger und dem Kauf Park je zwei verkaufsoffene Sonntage stattfanden - insgesamt gab es im Göttinger Stadtgebiet also sechs. Das niedersächsische Gesetz über Ladensöffnungs- und Verkaufszeiten sieht in den Paragrafen drei und fünf jedoch vor, dass maximal vier verkaufsoffene Sonntage im Jahr erlaubt sind.

„Wir können mit der Regelung leben, denn wir haben gemeinsam einen guten Kompromiss gefunden. Die Rechtslage ist eindeutig, eine gerichtliche Auseinandersetzung wäre nicht von Erfolg gekrönt“, sagt Andreas Gruber. Der Manager des Göttinger Kauf Parks verrät auch, worauf sich Stadt und Einzelhändler geeinigt haben: „Am 3. April veranstalten sowohl die Innenstadt als auch das Gewerbegebiet Lutteranger und der Kauf Park einen gemeinsamen verkaufsoffenen Sonntag. Zum Gänselieselfest am 25. September öffnen die Läden in der Innenstadt, am 2. Oktober der Kauf Park mit der Messe Gö-Mobil und am 30. Oktober das Gewerbe am Lutteranger.“

Damit ist auch klar, dass der ursprünglich für den 26. Juni vorgesehene verkaufsoffene Sonntag während des fünftägigen Landesturnfestes (23. bis 27. Juni) nicht stattfindet. Ausrichter Niedersächsischer Turnerbund erwartet in der Stadt 20 000 Aktive und 300 000 Besucher.

„Wir bedauern die Absage sehr“, betont Pro-City-Geschäftsführer Philipp Bremer. Die Entscheidung hätte jedoch so gefällt werden müssen, da „dieser Sonntag zu Ferienbeginn verkaufstechnisch eher ungünstig ist“. Bremer macht keinen Hehl daraus, dass er mit der bisherigen Regelung, die „Stadt nicht als Gesamtblock zu sehen“, sehr einverstanden war. Die neue Regelung sei ein tragfähiger Kompromiss. Den verkaufsoffenen Sonntag am 3. April organisiere Pro-City in Kooperation mit der Universität. „Wir wollen die neuen Tagungsräume am Wilhelmsplatz zeigen. Den gemeinsamen verkaufsoffenen Sonntag mit Kauf Park und Lutteranger sollten wir künftig als Chance verstehen, Göttingen als Einkaufsstadt mit vereinten Kräften noch bekannter zu machen“, wirbt Bremer.

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