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Werben um niederländische Fachkräfte

Geniusgöttingen Werben um niederländische Fachkräfte

An die 100 Niederländer hat das Regionalmarketing-Projekt Geniusgöttingen seit 2013 für jeweils ein Informationswochenende nach Südniedersachsen geholt. Mit dieser Initiative will die Südniedersachsenstiftung Fachkräfte gewinnen und die Region bekannter machen.

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Stadtführung beim Immigration-Day in Göttingen.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Ein Rekordhoch von mehr als 3400 offenen Stellen weist die Arbeitsagentur für Südniedersachsen derzeit aus. Nahezu jede dritte Stelle ist bereits länger als drei Monate unbesetzt. Es fehlen geeignete Bewerber. Betroffen sind unter anderem die Gesundheitsbranche und das Handwerk, berichtet Maik Gronemann-Habenicht von der Arbeitsagentur. Gesucht würden nicht zuletzt IT-Spezialisten, Ingenieure, aber auch Fernfahrer.

Vor diesem Hintergrund versucht Geniusgöttingen die Region überregional bekannter und die Perspektiven für Fachkräfte deutlich zu machen. „Einer der Bausteine ist ein Stand auf Europas größter Auswanderermesse, die alljährlich im niederländischen Utrecht stattfindet“, sagt Claudia Jensch, die für das Projekt zuständige Mitarbeiterin bei der Südniedersachsenstiftung.

Mit vier Kollegen seien sie vor Ort. Besucher könnten einen Jobkatalog mit 250 bis 300 offenen Stellen einsehen. Zwölf Kommunen, darunter Duderstadt, Göttingen, Hann. Münden und Northeim, unterstützten den Auftritt.

„Anfangs haben die Besucher Südniedersachsen oft mit dem Sauerland verwechselt“, berichtet Jensch. Nach vielen Gesprächen sei die Region aber mittlerweile vielen Standbesuchern ein Begriff. Nicht wenige kämen nun auf Empfehlung von Freunden und Bekannten gezielt vorbei. Geniusgöttingen biete an der Region Interessierten dann ein Informationswochenende in Südniedersachsen an. 30 der 12500 Messebesucher hätten das Angebot in diesem Jahr angenommen, so viele wie noch nie.

Die Zahl der Niederländer, die am Ende in der Region eine Stelle antreten, erfasst die Stiftung jedoch nicht. Jensch schätzt, dass sich 20 Prozent der 100 bisherigen Teilnehmer anschließend ernsthaft um eine Stelle in Südniedersachsen bemüht haben.

„Einige machten mit ihrer Familie in der Region Urlaub, um sich genauer umzuschauen“, weiß sie. Mehrere Niederländer habe die Stiftung bei Bewerbungen unterstützt. „Ein Niederländer, der 2015 Kontakt zu uns bekam, ist nach Herzberg gezogen und arbeitet nun als Fernfahrer in der Region“, weiß Jensch. Ein anderer habe eine Stelle gefunden, aber nach sechs Monaten aus persönlichen Gründen gegründet.

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