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Willy Michel KG unter dem Dach von Flexfamily

Firmenkooperation Willy Michel KG unter dem Dach von Flexfamily

Zwei Jahre haben sie verhandelt, jetzt sind die Verträge unterschriftsreif: die Göttinger Willy Michel KG und die Bruchsaler SVG und HLB Verpackung wollen kooperieren und spätestens in zehn Jahren verschmelzen. So will Peter Michel die Firmennachfolge sichern.

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Planen eine gemeinsame Zukunft für ihre Betriebe: Peter Michel, Friedrich Schäer und Harald Schäfer (von links).

Quelle: EF

Seine Ziele lauten: Das Unternehmen für die Zukunft stabilisieren, die Arbeitsplätze erhalten und weiter wachsen. Allein will und kann Peter Michel das nicht stemmen. Deshalb war der Göttinger Unternehmer schon länger auf der Suche nach einer tragfähigen Lösung. Seit Jahren arbeiten sein Bruchsaler Kollege Friedrich Schäfer und er im Industrieverband Papier- und Folienverpackung e.V. (IPV) zusammen. Beide Familienunternehmer kennen sich gut, sodass der amtierende IVP-Präsident und der Göttinger eine gemeinsame Zukunft vor allem angesichts des Wettbewerbsdrucks der Branchenriesen vereinbart haben. 

Längst schon hätte Michel, der keine eigenen Kinder hat, die Firma verkaufen können.  Anfragen von Unternehmensvermittlern habe es reichlich gegeben. Doch der Göttinger ist skeptisch. Verkaufen, zwei Jahre Arbeitsplatzgarantie und dann? Michel stellt klar: „Meine Absicht ist es, das Unternehmen zu erhalten.“

Mit Schäfer senior (66) und dessen Sohn Harald (30 Jahre, Betriebswirt, seit 2007 im elterlichen Betrieb) glaubt er, die richtigen Partner gefunden zu haben. Die beschlossene Kooperation, bei der die Firmen rechtlich zunächst selbständig bleiben, wird jetzt auch nach außen sichtbar gemacht. Unter dem neuen Logo Flexfamily werden die Firmen ab sofort am Markt präsent sein. 

Gemeinsamer Auftritt

„Wir sehen uns als Mitglieder einer Familie, die zwar eigenständig sind, sich aber gegenseitig unterstützen und inspirieren“, beschreibt Friedrich Schäfer das künftige Miteinander. Als Flexfamily wollen die beiden Verpackungsunternehmen auch auf der Messe Fachpack Ende September in Nürnberg auftreten. 

An beiden Standorten, so Michel, müsse zeitnah investiert werden. Diesbezügliche Entscheidungen werden künftig gemeinsam getroffen. In Göttingen, dem Standort für Tiefdruck, steht eine Investition in Höhe von 4 Mio. Euro für eine neue Druckmaschine an. Den Exportanteil von derzeit 24 Prozent, wolle man ausbauen. Nach Frankreich, Spanien und Russland soll expaniert werden.

                                                                                              Von Hanne-Dore Schumacher

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