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Wirtschaftliche Vorteile der Vielfalt

Göttinger Unternehmerforum Wirtschaftliche Vorteile der Vielfalt

„Die Vielfalt in der Belegschaft zu fördern, verschafft Unternehmen Wettbewerbsvorteile“, meint Aletta Gräfin von Hardenberg, die Geschäftsführerin des Vereins „Charta der Vielfalt“. Sie sprach am Donnerstagabend beim Göttinger Unternehmerforum der städtischen Wirtschaftsförderung GWG.

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Göttingen. Eine ethnisch bunt gemischte Mitarbeiterschaft, ein ausgewogenes Verhältnis von Männern und Frauen auf allen Ebenen im Unternehmen, Förderung von Menschen mit Handicaps, eine breite Fächerung beim Alter, der sexuellen Orientierung, bei Religionen und Weltanschauungen - dafür setze sich die Initiative ein, sagte die Gräfin. Sie sehe das als keine zusätzliche Aufgabe für die Personalabteilung, sondern als eine Sache der Einstellung in der Geschäftsführung.

„Wirtschaftliche Vorteile“, so von Hardenberg, biete eine solche Offenheit Unternehmen. Aus dieser Überzeugung heraus hätten vier deutsche Konzerne die Initiative vor zehn Jahren gestartet. Die Geschäftsführerin erläuterte das an einem Beispiel: „Ein deutscher Autohersteller wunderte sich, warum sich seine Luxuslimousine in China so schwer verkaufen ließ.“ Ein junger chinesischer Ingenieur im Unternehmen habe der Geschäftsleitung schließlich den Grund verraten. Reiche Chinesen ließen sich fahren, säßen also hinten im Wagen. Dort müssten sich also all die leuchtenden Displays und Schalter befinden. Da müsse der größte Komfort herrschen. Wäre das bei der Entwicklung berücksichtigt worden, hätte das den Konzern erfolgreicher gemacht, fasste die Gräfin zusammen.

Die Wertschätzung von Unterschieden müsse aktiv eingeübt werden, betonte von Hardenberg. Dann trage sie dazu bei, dass jeder Mitarbeiter sein Potenzial voll zum Nutzen des Unternehmens entfalten könne. Ein solches Unternehmen sei als Arbeitgeber interessant. Es hätte weniger Probleme mit dem Fachkräftemangel, mit dem heute jeder zweite deutsche Mittelständler kämpfe, ergänzte Ursula Haufe, die GWG-Geschäftsführerin. Von außergewöhnlichen Fähigkeiten behinderter Menschen sprach Ursula Seipold von der Firma my.worX. So verfügten Autisten über ein fotografisches Gedächntis und dächten sehr logisch. Firmen könnten das nutzen, wenn sie bei der Gestaltung der Arbeitsbedingungen Rücksicht auf die Behinderung nähmen.

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