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Wirtschaftsminister Jörg Bode besucht Adaptronics International

Hightech gegen Kabinenlärm Wirtschaftsminister Jörg Bode besucht Adaptronics International

Kabinenlärm verdirbt Fluggästen die Reisefreude. Lösungen für dieses Problem entwickelt die Hann. Mündener Adaptronics International GmbH.

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Technologieführer: Bürgermeister Klaus Burhenne, Harald und Elmar Breitbach sowie Minister Jörg Bode (von links).

Quelle: MIC

Der Lärm entsteht durch Schwingungen. Sie lassen sich mit adaptronischen Systemen, die Gegenschwingungen erzeugen, neutralisieren. Das erläuterten die Geschäftsführer Elmar und Harald Breitbach, Vater und Sohn, gestern Niedersachsens Wirtschaftsminister Jörg Bode (FDP).

Der Politiker besuchte die Firma, die seit September Räume im Welfenschloss, Schlossplatz 10, nutzt. Das Unternehmen hat weitere Auftraggeber. Es arbeitet für die Maschinenbauer Voith aus Heidenheim und Avanco aus Herford sowie den Holzmindener Wärmepumpenhersteller Stiebel-Eltron. Immer geht es darum, störende Schwingungen auszuschalten. Maschinen laufen so nicht nur ruhiger, sondern auch präziser und lassen sich schneller fahren.

Die Systeme werden von Adaptronics International in Buchholz entwickelt. Die benötigen Komponenten lässt das Unternehmen fertigen. In Hann. Münden sollen die Teile ab dem kommenden Frühjahr zusammengesetzt werden. Derzeit hat das Unternehmen acht Mitarbeiter. Drei bis fünf Beschäftigte sollen in den kommenden Monaten dazukommen. Die Firma ist ein Joint Venture, das Elmar Breitbachs breitbach engineering consulting GmbH 2009 mit dem Maschinenbauer Avanco zusammen gegründet hat. Professor Breitbach gilt als Deutschlands Adaptronik-Pionier.

Von Michael Caspar

Kommentar von Michael Caspar

Langen Atem haben die verschiedenen Landesregierungen in Hannover bewiesen. Seit 1994 fördert das Land kontinuierlich die neue Technologie der Adaptronik. Sie bot lange Zeit nur teure Speziallösungen für ausgewählte Einzelanwendungen. Doch seit zwei Jahren entwickeln Ingenieure für die Industrie adaptronische Komponenten. In Serie gefertigt sollen sie in Flugzeugen und Satelliten, aber auch in Werkzeugmaschinen und Autos zum Einsatz kommen. Die Firma Adaptronics International in Hann. Münden will in diesem Bereich ganz vorne mitmischen. Arbeitsplätze werden geschaffen, Zuliefererbetriebe der Region erhalten Aufträge. Das Unternehmen kann sich auf ein breites Netzwerk stützen. Es wurde vom Europäischen Zentrum für Adaptronische Systeme (Ecas) seit 2005 – ebenfalls mit Landesmitteln – geknüpft. Der lange Atem der Politik beginnt sich auszuzahlen.

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