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Wohnungen und Straßenausbaubeiträge

Neuerungen im Bausektor Wohnungen und Straßenausbaubeiträge

Die Nachfrage ist groß: Jetzt reagiert die Stadt Göttingen. „Mit einem neuen Flächennutzungsplan schaffen wir die Voraussetzungen für den Bau von 4800 Wohnungen bis 2030“, berichtete Stadtplaner Hans-Dieter Ohlow bei der Jahreshauptversammlung des Göttinger Vereins H + G (Haus-und-Grund).

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Auch auf dem ehemaligen Sartoriusgelände sollen neue Wohnungen entstehen.

Quelle: Christina Hinzmann

Göttingen. „Wir benötigen 122 Hektar Fläche“, führte Ohlow vor 200 Mitgliedern der Vereinigung der Haus- und Grundeigentümer aus. 156 Hektar potenziell geeigneter Flächen habe die Verwaltung ermittelt und in detaillierten Standortanalysen bewertet. Die meisten Flächen würden bereits baulich genutzt. Die Stadt setze auf Nachverdichtung. So würden die Wohnungsgenossenschaften in den kommenden 15 Jahren 400 zusätzliche Wohnungen schaffen.

Baulücken schließen

„Der neue Flächennutzungsplan sieht außerdem die Konversion von Brachflächen vor“, führte der Stadtplaner aus. In Institutsgebäuden, die die Universität nicht mehr benötige, aber auch auf dem Sartorius-Gelände an der Hannoverschen Straße würden Wohnungen entstehen. Die 70 Baulücken im Stadtgebiet sollten geschlossen werden. Bei 20 Prozent der Flächen werde das bis 2030 wohl auch geschehen.

„Ganz ohne die Ausweisung von Neuland geht es aber nicht“, sagte Ohlow. 20 Hektar werden dafür voraussichtlich neu versiegelt. Die Stadt wolle solche Flächen für einen „leicht erhöhten Ackerlandpreis“ erwerben und nach der Erschließung „günstig an junge Familien verkaufen“.

125-Jahr-Feier in 2017

Die Mitglieder haben während der Jahreshauptversammlung der Vereinigung der Haus- und Grundeigentümer in Göttingen und Umgebung den Vorsitzenden Dieter Hildebrandt und Beisitzer Carsten Stiemerling wiedergewählt. Der Verein, der 2884 Mitglieder hat, feiert im kommenden Jahr 125-jähriges Bestehen. Er bietet auch Rechtsberatungen an. 2015 gab es mehr als 100 Ortstermine zu Wohnungsabnahmen, Nachbarschaftsstreitigkeiten und Kanalsanierungen.

„Beschlossen wird der neue Flächennutzungsplan Ende 2016, Anfang 2017 vom Rat“, kündigte der Stadtplaner an. Die Öffentlichkeit sei in acht Bürgerforen mit jeweils 100 Teilnehmern eingebunden worden. Auch Haus und Grund habe sich eingebracht. Fast 700 Änderungen seien am alten Flächennutzungsplan vorgenommen worden, der aus dem Jahr 1975 stamme.

Jährlich abrechnen

Hannes Synofzik, Fachanwalt für Verwaltungsrecht, informierte über die in Niedersachsen geplante Einführung wiederkehrender Straßenausbaubeiträge. Die Kommunen müssen dann mit dem Erheben der Beiträge nicht bis zum Ende des Straßenausbaus warten, der sich oft über Jahre hinzieht. Sie können künftig jährlich abrechnen. Einen Vorteil für Eigentümer nannte Dieter Hildebrandt, der Vorstandsvorsitzende von Haus und Grund. Sie könnten die „dauernde Last“ dann, anders als den Einzelbetrag, als Betriebskosten abrechnen. Ein Nachteil: An den Kosten würden alle Eigentümer in einem Quartier, und nicht mehr nur die Anrainer der Straße, beteiligt.

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