Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Wohnungsgenossenschaft Göttingen zieht zufriedenstellende Bilanz

Gute Zeiten für Vermieter Wohnungsgenossenschaft Göttingen zieht zufriedenstellende Bilanz

Niedrigzinsphase, Mietpreisbremse und demografischer Wandel sind für den Göttinger Wohnungsmarkt und damit die Wohnungsgenossenschaft Göttingen kein Problem gewesen. Deren Geschäft entwickelte sich ausgesprochen solide – der angespannte Wohnungsmarkt verbunden mit einer starken Nachfrage nach Genossenschaftswohnungen ergänzte sich mit niedrigen Kapitalmarktzinsen, die für günstige Finanzierungsbedingungen sorgten.

Voriger Artikel
Open Innovation Space von Ottobock entwickelt Prototypen mit 3D-Druck
Nächster Artikel
16. Forum der Ideen auf Schloss Berlepsch

Projekt der Wohnungsgenossenschaft in der Tecklenburgstraße.

Quelle: EF

Göttingen. Die Wohnungsgenossenschaft konnte 2014 einen Gewinn von 5,6 Mio. Euro verbuchen – das sind 2,5 Mio. Euro mehr als ursprünglich geplant. Ursächlich dafür waren im Wesentlichen um 2,4 Mio. Euro geringere Aufwendungen für die Hausbewirtschaftung. Insgesamt machte die Wohnungsgenossenschaft einen Umsatz von 26,24 Mio. Euro (2013: 25,65 Mio. Euro), die Mitgliederzahl stieg zum 31. Dezember 2014 auf 11 924 (Ende 2013: 11 530).

 
4491 Wohnungen in Göttingen und Rosdorf gehören zum Bestand der Wohnungsgenossenschaft, hinzu kommen 41 Gewerbeeinheiten sowie 1293 Pkw-Stellplätze, davon 1009 in Garagen oder Tiefgaragen. Insgesamt wurden zum Jahresende 302 065 m2 Wohnfläche bewirtschaftet, Tendenz leicht steigend.

 
2014 lag die Fluktuationsquote im Wohnungsbestand mit 8,9 Prozent niedriger als 2013 (10 Prozent): 434 neuen Mietverträgen standen 401 Kündigungen gegenüber. Die vermietungsbedingten Leerstände waren gegenüber dem Vorjahr weiter rückläufig, entsprechend lag der Mietausfall im Verhältnis zu den Sollmieten bei 0,09 Prozent.

 
Im Geschäftsjahr 2014 investierte die Genossenschaft insgesamt 14,5 Mio. Euro (2013: 12,8 Mio. Euro) vor allem in Sanierung und Neubau. Das Anlagevermögen stieg auf 151,53 Mio. Euro.

 
Als größtes Risiko für das Geschäft gilt der Leerstand. Dieses wird derzeit allerdings als sehr gering bewertet, da sich kein Schrumpfen der Einwohnerzahl Göttingens abzeichnet – die Universität hat inzwischen fast 30 000 Studenten, zudem sieht man in der verstärkten Aufnahme von Flüchtlingen eine mittlelfristig positive Auswirkung auf das Vermietungsgeschäft. Auch der Trend „Zurück in die Stadt“ ist aus Sicht der Wohnungsgenossenschaft in der Tendenz positiv zu beurteilen. Es existiert eine Vollvermietung, der etwa 1200 wohnungssuchende Genossenschaftsmitglieder gegenüberstehen.

 
Geplant sind die Errichtung einer Seniorenwohnanlage in Rosdorf mit 18 Wohneinheiten sowie der Bau einer Appartementanlage in Göttingen mit bis zu 160 Wohneinheiten.

 

Von Sven Grünewald

Voriger Artikel
Nächster Artikel
DAX
Chart
DAX 10.529,50 +0,15%
TecDAX 1.687,00 +0,03%
EUR/USD 1,0673 ±0,00%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

DT. TELEKOM 14,69 +0,71%
BAYER 87,21 +0,71%
HEID. CEMENT 83,50 +0,67%
DT. BANK 14,73 -1,98%
VOLKSWAGEN VZ 118,37 -0,71%
LUFTHANSA 12,14 -0,50%

Wertpapiersuche

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Bakersteel Global AF 166,72%
Structured Solutio AF 154,79%
Stabilitas PACIFIC AF 142,96%
AXA IM Fixed Incom RF 139,36%
Polar Capital Fund AF 103,07%

mehr

Wirtschaft Rubriken
Rubriken Wirtschaft Göttingen und die Welt