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Zuchtrinder-Vermarktungsgesellschaft Verden plant Umzug aus Northeim

Masterrind baut „Rinder-Hotel“ Zuchtrinder-Vermarktungsgesellschaft Verden plant Umzug aus Northeim

Ein „Hotel“ für Rinder soll in Hevensen entstehen. Die Zuchtrinder-Vermarktungsgesellschaft Masterrind aus Verden will ihre Station in der Tierzuchthalle in Northeim aufgeben und sich stattdessen im Hardegser Gewerbegebiet in Hevensen zwischen Biogas- und Photovoltaikanlage ansiedeln.

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Wird von Masterrind ab kommenden Jahr nicht mehr genutzt: die Northeimer Tierzuchthalle. Sie soll verkauft werden.

Quelle: Pförtner

Northeim. „Wir wollten aus der Stadt raus“, erklärt Masterrind-Geschäftsführer Ralf Strassemeyer das Vorhaben.

In der Stadt sei die Haltung der Kühe problematisch. Wenn alles gut läuft, könnten die ersten Rinder im nächsten Sommer in Hevensen eingestallt werden. Jetzt befindet sich das Unternehmen in der Planungsphase. Gerade sei das Genehmigungsverfahren im Gang. Mit dem Baubeginn könne man im Frühjahr 2015 rechnen.

Geplant ist laut Antrag beim Landkreis Northeim der Bau eines sogenannten Verkaufsstalls mit 162 Rinderplätzen auf einer Fläche von rund 1250 Quadratmetern. Dazu kommt auf etwa 500 Quadratmeter ein Mist- und Strohlager mit 40 Plätzen für Kälber. Strassemeyer betont, dass es keinesfalls geplant sei, 200 Tiere dort einzustellen.

In den Gruppenboxen hätten bis zu 130 ausgewachsene Großrinder Platz. Die Kälberplätze würden nur dann belegt, wenn eine Kuh auf dem Verkaufsweg kalbe. Nicht länger als vier Tage sollen die Rinder in Hevensen bleiben. Wie jetzt in Northeim, werden dort ein bis zwei Mitarbeiter beschäftigt sein. Die Mistabnahme sei vertraglich in Northeim geregelt.

Das Projekt in Hevensen ist für Masterrind laut Geschäftsführung ein „kleines Vorhaben“. Nach eigenen Angaben betreut das Unternehmen mehr als 10 000 Zuchtbetriebe mit fast 700 000 Kühen, zum größten Teil aus Milchrassen. Die Gesellschaft mit einem Jahresumsatz von 160 Mio. Euro vertreibt jährlich circa 130 000 Tiere, außerdem gibt sie rund 2,5 Millionen Portionen Sperma an Züchter weiter.

Was mit der Halle am Sollingtor in Northeim passiert, das kann Strassemeyer nicht sagen. Eigentümer ist die Tierzuchthallen-Genossenschaft, Masterrind habe lediglich Anteile daran. Zug um Zug sei der Auszug nach Hevensen geplant, sagt Michael Roßberg, der die Geschäfte für die Genossenschaft führt.

Langfristig sei vorgesehen, die Immobilie zu verkaufen – mit zugehörigem Mietshaus und Restaurant, das seit 32 Jahren an denselben Gastwirt verpachtet werde. Roßberg wünscht sich, dass sich ein Viehhändler findet, der die Halle mit Platz für 70 Tiere im Laufstall und weitere 80 an Anbindeplätzen so wie jetzt weiterbetreiben möchte.

Am Sonnabend, 8. November, wird in Northeim die Bundes-Charolais-Jungtierschau mit 120 Tieren ausgerichtet. Auktionen wie in Northeim sind am neuen Standort von Masterrind nicht vorgesehen. Der Sinn der neuen Tierhalle sei es, die Transportzeiten für die Tiere kurz zu halten, erklärt Strassemeyer.

Von Ute Lawrenz

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