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Zunehmende Eigenständigkeit

Industriemechaniker für Feingerätebau beenden Ausbildung Zunehmende Eigenständigkeit

Sie sind die Herren der kleinen Bauteile und Präzisionsgeräte: Sieben Gesellen für Industriemechaniker mit dem Einsatzgebiet Feingerätebau wurden vom Prüfungsausschuss der Industrie- und Handelskammer Hannover-Hildesheim freigesprochen.

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Die Absolventen

Quelle: r

Göttingen. An der sogenannten Sommerprüfung nehmen die Auszubildenden mit verkürzter Ausbildung sowie die Dualstudenten, die parallel zur Ausbildung ein Studium an der HAWK in Göttingen absolvieren, teil. Die Studenten legen bereits nach zwei Jahren ihre Abschlussprüfung ab und gehen anschließend ins Hauptstudium über. Nach zwei weiteren Studienjahren erreichen sie ihren Bachelorabschluss.

„Wir haben zwischen drei und sieben Freisprechungen im Sommer“, sagt Udo Fuchs von der Mahr GmbH und Vorsitzender des Prüfungsausschusses. „Ein Jahrgang ist zwischen 20 und 30 Köpfe stark.“ Dabei sei die Zahl der Auszubildenden noch recht stabil, die Fachkräfte würden gesucht. Allerdings, so Fuchs: „Die Auswahlverfahren werden zäher, es gibt weniger Bewerber und die stark naturwissenschaftlichen Voraussetzungen werden seltener erfüllt.“

Früher Kontakt zu Schulen

Dabei bemühen sich die Ausbildungsbetriebe schon um den frühen Kontakt zu den Schulen, doch seien die Ergebnisse nicht so, wie man sich das erhofft habe, so Fuchs. Auch das Neustädter Modell, indem Realschüler in den letzten beiden Schuljahren parallel die Berufsschule besuchen, um die Ausbildungsreife zu erhöhen, werde eingestellt – „zu wenig Nachfrage“, so Fuchs. Auch über einen Lehrerarbeitskreis versuchen die Ausbildungsbetriebe, ihre Anliegen zu vermitteln. 

Die eigentlich dreieinhalb Jahre dauernde Ausbildung ist anspruchsvoll, aber lässt durchaus viel Raum für Kreativität und Eigenverantwortung zu – nicht nur bei der Arbeit mit Werkstoffen. „Inzwischen wird viel mit Projekten in Gruppen gearbeitet. Auch die Azubis bekommen schon Aufgaben, die sie teils eigenständig organisieren müssen“, sagt Fuchs.

Ihre Ausbildung beendet haben Sven Kardatzke und Julian Ratschkowski vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, Tim Brauns und Falko Porde von der Mahr GmbH sowie Robert Meier, Lukas Rabs und Niklas Schütz von der Carl Zeiss Microscopy GmbH. Welches Unternehmen die meisten Auszubildenden stellt, wechselt von Jahr zu Jahr.

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