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Networking und Landwirtschaft 4.0

Zweites Gipfeltreffen der IT-Unternehmer Networking und Landwirtschaft 4.0

Vernetzung, Austausch und neue Ideen: Der zweite südniedersächsische IT-Gipfel hat sich mit den Zukunftstrends der IT-Branche beschäftigt. Im Vordergrund des jährlich stattfindenden Forums stand die mobile Internetnutzung.

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Quelle: Harald Wenzel

Göttingen. „Suchen Kooperationspartner, bieten Entwicklung und Betrieb von mobilen Applikationen“ - schon die Aufsteller im Foyer des Göttinger Sartorius-Colleges signalisierten, dass es beim zweiten IT-Gipfel vor allem darum ging, „IT-Unternehmen aus der Region zusammenzubringen“, wie Andreas Redeker von der Göttinger Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung Göttingen (GWG) erklärte. Denn selbst für regionale Branchengrößen wie den international tätigen IT-Sicherheitsdienstleister SerNet „ist die lokale Vernetzung wichtig“, um beispielsweise die, rar gesäten, IT-Fachkräfte zu rekrutieren, sagte Geschäftsführer Bernard Loxen. Und Ulrich Büchner, Geschäftsführer beim Göttinger Softwareentwickler Flynet, erzählte, er habe beim vergangenen IT Gipfel zwei heutige Projektpartner kennengelernt.

Einen Einblick in das Hauptthema des IT-Gipfels, Mobile Computing, lieferte derweil der Einbecker Saatguthersteller KWS Saat SE. Der will mit Anwendungen für Smartphone, Tablet, Laptop und Desktop-Computern Landwirten die „Landwirtschaft 4.0“ zugängig machen, wie CIO Gerald Jüttner berichtete. Die Apps des Portals „Cultivent“ sollen, angebunden an die Datenbanken von KWS, Landwirten Informationen liefern, „um die richtigen Dinge zum richtigen Zeitpunkt zu tun“, so Jüttner.

Auch bei der Buchung und Nutzung von Carsharing-Modellen erlaube das mobile Internet „ganz neue Geschäftsfelder“, sagte Lutz Kolbe. Für den Wissenschaftler der Universität Göttingen ist das Vernetzen mit Unternehmern auf dem IT-Gipfel auch deshalb wichtig, um Projekte in der Praxis zu testen - „mit echten Widerständen und echtem Geld“. Doch obwohl die mobile Internetnutzung Unternehmen neue Möglichkeiten in der Kommunikation mit Kunden und Mitarbeitern ermögliche, wie Büchner findet, warnten Sicherheitsexperten wie Loxen vor den Risiken: Weil es sich wesentlich schlechter schützen lasse als herkömmliche Computer, sei beispielsweise „ein verlorenes Smartphone unter Umständen ein geschenkter Eingang ins interne Unternehmensnetzwerk“.

Insgesamt beteiligten sich rund 100 regionale Unternehmer aus der Region am IT-Gipfel - deutlich mehr als im Jahr zuvor. Mittlerweile hat der bei der GWG angesiedelte Innovationscluster nach Angaben von Ursula Haufe rund 200 regionale IT-Unternehmen identifiziert. „Vor anderthalb Jahren waren es noch 139“, freut sich die Geschäftsführerin der GWG, der zufolge die Branche in der Region an Bedeutung gewinnt.

Von Christoph Höland

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