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230 Erzieher und Sozialarbeiter demonstrieren in Duderstadt

Kitastreik 230 Erzieher und Sozialarbeiter demonstrieren in Duderstadt

Rund 230 Erzieherinnen und Mitarbeiter aus Sozial- und Jugendbereich im öffentlichen Dienst haben am Mittwoch erneut für ihre Tarifforderungen in Duderstadt demonstriert.

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Unbefristeter Streik geht weiter: Erzieherinnen und Sozialarbeiter, begleitet von Eltern, demonstrieren am Mittwoch in Duderstadt.

Quelle: Richter

Duderstadt. Die Mitglieder der Gewerkschaft Verdi, unterstützt von Eltern mit Kindern, forderten von Duderstadts Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) im Stadthaus Unterstützung im andauernden Tarif- und Eingruppierungskonflikt mit den Kommunen.
Erzieher von kommunalen Kindergärten unter anderem aus Duderstadt, Osterode und Göttingen sowie Landkreismitarbeiter zogen durch die Fußgängerzone vor das Rathaus. Eine Verdi-Sprecherin beklagte, dass es vom kommunalen Arbeitgeberverband noch immer keinen Verhandlungstermin gebe. „Lasst uns zusammenstehen und Geschichte schreiben für einen Frauenberuf, der aufgewertet wird“, sagte die Northeimer Erzieherin Anke Sender-Pflug.

Unter anderem Mitarbeiter öffentlicher Kita-Einrichtungen befinden sich mittlerweile in der dritten Streikwoche. Am Mittwochnachmittag sind von Verdi Aktionen in Göttingen geplant, am Donnerstag eine Großkundgebung in Hamburg.  Alle drei städtischen Kindergärten in Duderstadt werden mittlerweile bestreikt. Für alle Einrichtungen sind Notgruppen vereinbart worden. Auf dem Zug vom Jugendgästehaus zum Rathaus hatten die Demonstranten auch einen lautstarken Halt vor dem Verwaltungsgebäude an der Worbiser Straße eingelegt. 

©Richter

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Im dicht gefüllten Flur vor seinem Zimmer stellte sich Bürgermeister Nolte der Diskussion. Zur Forderung, Elternbeiträge für ausgefallene Betreuungstage zurückzuzahlen, verwies Nolte auf Gespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden. Duderstadt habe außerdem einen Zukunftsvertrag abgeschlossen, für sogenannte freiwillige Leistungen würden verschärfte Auflagen gelten. Die Stadt wende rund 2,4 Millionen Euro im Jahr im Betreuungsbereich auf, sagte Note. Elternbeiträge machten rund 20 Prozent der Gesamtaufwendungen aus. Die Frage der Bezahlung müsse auf Länderebene gehoben werden. Er glaube aber  nicht, so Nolte, dass dies in den nächsten Jahren passiere.

Viele Erzieherinnen traten mit Schlips und Schnurrbart als Mann auf – Protest gegen die aus ihrer Sicht unzureichende Beachtung ihrer Anliegen.  „Wir wollen in die Tagesschau“, sagte die Göttinger Erzieherin Dorothe Scharf. Verdi und die GEW fordern mindestens zehn Prozent höhere Tarife.

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