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Göttinger Erzieher und Sozialarbeiter wollen weiter streiken - unbefristet

Kindergärten und Jugendhäuser bleiben geschlossen Göttinger Erzieher und Sozialarbeiter wollen weiter streiken - unbefristet

Im Tarifkonflikt zwischen den Kindergärtnerinnen und Sozialarbeitern im öffentlichen Dienst zeichnet sich ein deutlich längerer Streik ab als erwartet.

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Göttinger Erzieher und Sozialarbeiter wollen weiter streiken - unbefristet.

Quelle: Heller

Göttingen. "Wir gehen davon aus, dass die Arbeitsniederlegung in Kindergärten und Sozialen Diensten deutlich über das Pfingstwochenende hinaus fortgesetzt wird", sagte am Mittwoch die Göttinger Verdi-Gewerkschaftssekretärin Frederike Güler gegenüber dem Göttinger Tageblatt.

Auch die Stadt Göttingen richtet sich offenbar auf einen langen Arbeitskampf in ihren 13 Kitas ein und hat am Dienstagabend Kindergartenleitungen und Eltern in Briefen darüber informiert.

Vor allem Eltern hatten gehofft, dass sich die Fronten zum Wochenende entschärfen und ihre Kitas dann wieder öffnen.

Die Streikdelegierten der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi aus ganz Deutschland tagen zurzeit in Fulda und wollen noch am Mittwoch entscheiden, ob der Streik weiter unbefristet fortgesetzt wird. "Nach unseren Vorgesprächen mit den Mitgliedern gehe ich aber davon aus", sagte Güler am Vormittag. 

Die kommunal beschäftigten Erzieher und Sozialpädagogen in den Jugendhilfeeinrichtungen befinden sich seit eineinhalb Wochen im Ausstand. Sie fordern eine Aufwertung ihrer Berufe - auch durch höhere Gehälter. Die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände hat das auch mit dem Hinweis auf die schlechte Finanzlage der Kreise, Städte und Gemeinden abgelehnt.

Nach fünf Runden hatten darauf die Gewerkschaften Verdi, GEW und der Beamtenbund die Verhandlungen Anfang Mai für gescheitert erklärt und am 8. Mai zu einem unbefristeten Streik aufgerufen. Seitdem sind auch im Raum Northeim, Göttingen, Osterode auch viele kommunale Kindergärten geschlossen. "Wir werden so lange streiken, bis uns ein neues Angebot von den Arbeitgebern vorgelegt wird", sagte Güler.

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