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Kindergarten-Streik in Duderstadt wird ausgeweitet

Auch in Desingerode künftig nur eine Notgruppe Kindergarten-Streik in Duderstadt wird ausgeweitet

Ein Ende des Kindergarten-Streiks ist nicht absehbar. Im Gegenteil. Der Streik der Erzieherinnen und des Jugendfreizeitheim-Teams in Duderstadt geht in die nächste Runde und soll nach Pfingsten noch ausgeweitet werden. Seit 8. Mai haben die Erzieherinnen der städtischen Kindergärten in Fuhrbach und Breitenberg die Arbeit niedergelegt, in der nächsten Woche wollen sich ihre Kolleginnen aus Desingerode anschließen.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Duderstadt. Sie hatten bereits am Montag einen Streiktag eingelegt, um sich an einer Kundgebung in Braunschweig zu beteiligen.

 

„Die Erzieherinnen der Kindertagesstätte Desingerode wollen sich dem unbefristeten Streik anschließen“, bestätigt Jugendpfleger Günter Lutterberg: „Wenn Verdi ruft, sind wir dabei.“ Der Duderstädter Streikführer fühlt sich bestärkt durch eine weitere Kundgebung mit mehr als 5000 Teilnehmern am Mittwoch in Lüneburg, zu der er mit Erzieherinnen aus Duderstadt gereist ist. „Die Stimmung ist gut“, sagt Lutterberg: „Wenn sich weiter nichts bewegt, erwägen wir eine Ausweitung, die auch die Notgruppen betreffen würde.“ Der Notbetrieb werde zum Teil auch von gewerkschaftlich organisierten Erzieherinnen aufrechterhalten. An die Eltern appelliert Lutterberg, für nicht erbrachte Leistungen Kindergartengebühren zurückzufordern. Das würde auch den Streik und die Forderungen der Erzieherinnen unterstützen.

 
Bislang gibt es jeweils eine Notgruppe in Fuhrbach und Breitenberg, ab Dienstag will die Stadt in Abstimmung mit der Kindergartenleitung eine weitere Notgruppe mit Betreuungszeit von 8 bis 14 Uhr in Desingerode einrichten. Eltern, die die Betreuung ihrer Kinder nicht anderweitig sicherstellen können, sollen sich direkt im Kindergarten melden. In einem Elternbrief bittet Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) um Verständnis dafür, dass die Zahl der Plätze begrenzt ist, der tatsächliche Bedarf nachzuweisen ist, die Plätze nach Priorität der Notlage vergeben werden und sich weitere Veränderungen ergeben können.

 
Weiterhin nicht am Streik beteiligen sich vorerst die kommunalen Kindergärten in Krebeck, Eber-götzen und Landolfshausen in den Samtgemeinden Gieboldehausen und Radolfshausen. Wie in den kirchlichen Kindergärten, die ein anderes Tarifrecht haben und von dem Arbeitsausstand nicht betroffen sind, ist die Solidarität mit den streikenden Kolleginnen aber groß. Die kirchlichen Einrichtungen übernehmen in der Regel mit zeitlicher Verzögerung die Gehaltsanpassungen im öffentlichen Dienst. 

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