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Kitastreik: Erzieher und Sozialarbeiter demonstrieren in Göttingen

Protestzug Kitastreik: Erzieher und Sozialarbeiter demonstrieren in Göttingen

Etwa 500 Kita-Erzieher, Beschäftigte in der Kinder- und Jugendarbeit und Unterstützer haben am Sonnabend in der Göttinger Innenstadt für eine angemessene Anerkennung ihrer Berufe in den Sozial- und Erziehungsdiensten demonstriert. Mit Plakaten, Transparenten und lauten Trillerpfeifen zogen sie nach einer Kundgebung am Gänseliesel durch die Innenstadt. Immer wieder skandierten Gruppen „Aufwerten jetzt“.

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Kita-Erzieher und Sozialarbeiter demonstrieren am Gänseliesel in Göttingen.

Quelle: Schubert

Göttingen. Organisiert hatte die Demonstration mit einem abschließenden kleinen Kinder- und Kulturfest an der Nicolaikirche das junge „Bündnis für gute Sorgearbeit und Geschlechtergerechtigkeit“. Die Initiative unterstützt den Arbeitskampf der kommunalen Erzieher und Sozialarbeiter. Sie streiken seit drei Wochen bundesweit und fordern neben einer generellen Aufwertung ihrer Berufe mehr Gehalt. Auch in den Kreisen Göttingen, Northeim und Osterode sind seit 8. Mai viele Kitas, Jugendhäuser und Büros der Sozialdienste geschlossen.

 

In Redebeiträgen am Gänseliesel berichteten Kindergärtnerinnen und Beschäftigte unter anderem aus den Bereichen Familienhilfe und Physiotherapie über steigende Anforderungen und Belastungen bei ihrer Arbeit, die nach wie vor weit unter Wert bezahlt werde. Ihre Forderungen und auch der Wunsch einer Mutter aus einem bestreikten Kindergarten richteten sich an die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA). Sie vertritt in der Tarifauseinandersetzung die Städte und Gemeinden als Arbeitgeber. Die VKA lehnt eine pauschale Gehaltserhöhung in der geforderten Höhe mit Verweis auf die schlechte Finanzlage der Kommunen ab.  „Geben Sie ihre Blockadehaltung endlich auf“, appellierte Julia Niekamp von der Gewerkschaft Verdi an die VKA, aber auch an Göttinger Politiker und Verwaltungschefs.

Unterdessen wollen die Linken im Rat der Stadt zur nächsten Sitzung des Gremiums ein Solidaritätspapier einbringen, mit dem sich der Rat ausdrücklich hinter die Beschäftigten stellt. Zum Wochenende hatten die streikenden Sozialarbeiter in einem offenen Brief bereits Göttingens Landrat Bernhardt Reuter (SPD) aufgefordert, seinen Einfluss als Vizepräsident des Niedersächsischer Landkreistages und des Deutschen Landkreistages in ihrem Sinn geltend zu machen.

 

Die kommunal Beschäftigten Erzieher und Sozialarbeiter wollen ihren Streik in der kommenden Woche fortsetzen. Am Montagmorgen ist ab 8 Uhr eine Protestaktion vor dem Neuen Rathaus in Göttingen geplant. 

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