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Rosdorf will mit kirchlichen Kindergarten-Trägern Vertretungspool bilden

Kommune und Kirche kooperieren Rosdorf will mit kirchlichen Kindergarten-Trägern Vertretungspool bilden

Immer schwieriger wird es für die Rosdorfer Kindergärten, Vertreter für wegen Krankheit oder aus anderen Gründen ausgefallene Erzieher zu finden – vor allem nachmittags. Jetzt hat die Gemeindeverwaltung einen Plan: Sie will mit dem Evangelisch-lutherischen Kindertagesstättenverband südliches Leinetal kooperieren.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Rosdorf. Grund für die Schwierigkeit, Vertreter zu finden, sei „die zunehmend schwierige Arbeitsmarktsituation für Erzieher“, erklärte Hauptamtsleiter Klaus Hampe am Mittwoch im Rosdorfer Jugendausschuss. Nichts zu tun, sei auch deshalb keine Option, weil das Land die Träger von Kindertagesstätten ab Oktober 2015 zu einer Erklärung verpflichtet, dass ausreichend Personal für Vertretungen bereitgehalten werde. Das sähen die personellen Mindestanforderungen für den Betrieb einer Kindertagesstätte gemäß dem Niedersächsischen Kindertagesstättengesetz vor.

 
Daher hat der Evangelisch-lutherische Kindertagesstättenverband südliches Leinetal damit begonnen, für seine Kindergärten einrichtungsübergreifend Vertretungskräfte fest einzustellen. Weil es der Verwaltung wenig sinnvoll erscheine, für seine zwei Einrichtung – den Anne-Frank-Kindergarten und den Hort an der Heinrich-Grupe-Schule - den gleichen Schritt zu unternehmen, habe man sich an den kirchlichen Kindertagesstättenverband gewandt.

 
Dort zeigte man sich aufgeschlossen. So könne ein Kooperationsvertrag zwischen beiden Träger mit Wirkung vom 1. August abgeschlossen werden. Die Gemeinde Rosdorf müsste dann nicht nur für die Einsätze des kirchlichen Personals in ihren Einrichtungen bezahlen, sondern auch die Kosten für die sogenannte Arbeitnehmerüberlassung übernehmen. Die Agentur für Arbeit lasse sich diese Überlassung sehr ordentlich bezahlen, erklärte Hauptamtsleiter Hampe. Jedes Jahr würden für jeden Arbeitnehmer 700 Euro fällig, ab dem vierten Jahr werde eine einmalige Pauschale in Höhe von 2400 Euro kassiert.

 
Sein Fazit für die angestrebte Kooperation: „Wenn‘s gut läuft, wird’s teurer.“ Allerdings lägen die Kosten für die Einsätze etwas niedriger als bei eigenen Erziehern, weil kirchliche Kräfte schlechter als im kommunalen Bereich bezahlt würden.

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