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Verdi und Eltern machen Druck beim Kita-Streik in Duderstadt

Demonstration im Rathaus Verdi und Eltern machen Druck beim Kita-Streik in Duderstadt

Am vierten Streiktag in Folge im Kita- und Sozialbereich haben am Mittwoch rund 30 Erzieherinnen und Eltern mit Kindern auch im Stadthaus lautstark demonstriert. Elternvertreter des städtischen Kindergartens Fuhrbach übergaben einen Brief für Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU),  in dem die Forderungen insbesondere der Erzieherinnen unterstützt werden.

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Die stellvertretende Bürgermeisterin Annelore von Hof empfängt die Streikenden, Eltern und Kinder und bedauert, dass Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) einen Termin in Hannover hat.

Quelle: Richter

Duderstadt. „Wir möchten unsere Erzieherinnen ganz schnell zurück“, sagte Birgit Weigel von der Elternvertretung des Fuhrbacher Sielmann-Kindergartens. Die Stadt möge sich beim kommunalen Arbeitgeberverband für den Abschluss eines Tarifvertrages einsetzen

Das Schreiben an den Bürgermeister sei von fast allen Eltern unterschrieben worden. Elternbeirat und Eltern unterstützten die Forderungen der streikenden Erzieherinnen in vollem Umfang, heißt es im Schreiben. Die Anerkennung der Arbeit müsse wachsen. Deshalb sei es wichtig, jetzt für eine deutliche Anhebung des Gehalts und eine Verbesserung der Kita-Standards insbesondere des Personalschlüssels einzutreten.

Die stellvertretende Verwaltungschefin, Annelore von Hof, versicherte, die Forderungen weiterzugeben. Der Bürgermeister wäre gern selber dagewesen, habe aber einen schon länger vereinbarten Termin in Hannover. „Wenn der Streik länger dauert, können wir auch noch einmal wiederkommen“, merkte eine Demonstrantin an.

„Die Zeit des Blümchenpflückens ist vorbei“, sagte der Verdi-Streikleiter in Duderstadt, Günter Lutterberg. Eltern müssten sich jetzt selbst um ihre Kinder kümmern. Er riet, für ausgefallene Betreuung Elternbeiträge von der Stadt zurückzufordern. Die Beschäftigten im sozialen Bereich seien bislang gewohnt, auszugleichen sowie „lieb und nett zu sein“.

Foto: Richter

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Beteiligt am Streik sind unter anderem die Kitas Breitenberg und Fuhrbach, ab Freitag wird sich auch die Kita Desingerode anschließen. Beschränkte Notdienste sind eingerichtet. Auch das Jugendzentrum ist geschlossen. Am Montag plant Verdi eine Großkundgebung in Braunschweig. Am Mittwoch haben auch rund 150 Kita-Erzieher und Sozialpädagogen sowie solidarische Eltern ihre Streikaktionen am Göttinger Neuen Rathaus fortgesetzt.

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