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Bahnhof Göttingen: Verspätungen und Zugausfälle

Bahnstreik Bahnhof Göttingen: Verspätungen und Zugausfälle

Der Streik der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat auch Auswirkungen auf Südniedersachsen und den Bahnhof Göttingen. Diese seien aber nicht so ausgeprägt wie in anderen Regionen des Landes, sagt eine Bahnsprecherin. Immerhin führen ja noch die Privatbahnen wie Metronom, Cantus und Nordwestbahn. Vor allem auf den Langstrecken gibt es aber Probleme.

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Quelle: dpa/Archiv

Göttingen. So seien auch im Bahnhof Göttingen schon viele Züge der Bahn ausgefallen, einige führen mit deutlicher Verspätung. Wie im Vorfeld angekündigt, schaffe man es aber, mit dem Ersatzfahrplan rund ein Drittel aller Züge fahren zu lassen, sagt die Bahnsprecherin. "Das gelingt ganz gut."

 Der Göttinger Bahnhofsmanager Detlef Krusche sagte am Morgen, dass 50 Prozent der Züge der Deutschen Bahn im Fernverkehr und 30 Prozent im Regionalverkehr fahren würden. Das funktioniere ganz gut, dennoch gebe es natürlich verärgerte Fahrgäste.

Fahrgäste am Göttinger Bahnhof reagierten verärgert auf die Zugausfälle und Verspätungen. "Aber ich habe es ja gewusst. Da kann man nichts machen", sagte ein Pendler. Ein anderer fand den Streik "völlig überzogen".

Pro-Bahn-Sprecher Gerd Aschoff, der sich am Morgen am Göttinger Bahnhof aufhielt, bezeichnete den Lokführerstreik als "völlig unangemessen". Zudem gehe er zu Lasten der Bediensteten, die nicht streiken.

Beispielhafte Ausfälle am Vormittag im Bahnhof Göttingen: ICE nach Hamburg-Altona (10.56 Uhr), ICE nach Bremen (10.56), ICE nach München (Abfahrt 11.02 Uhr), ICE nach Stuttgart (11.17), ICE München (11.55).

Viele Reisende seien zudem erst gar nicht gekommen. Viele Bahnhöfe seien leerer als sonst. Auch die Züge seien "relativ leer". Fahrgäste sollten sich aber in jedem Fall vorher auf bahn.de oder unter der kostenlosen Hotline 08000 99 66 33 informieren.

hein

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