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Das müssen Sie zum Bahnstreik wissen

GDL streikt ab Mittwoch Das müssen Sie zum Bahnstreik wissen

Ausgerechnet zum Ferienende in Niedersachsen wollen die Lokführer wieder bundesweit streiken. Ab Mittwoch, 15 Uhr, soll der Ausstand beginnen – und bis Montag andauern. Wir beantworten die wichtigsten Fragen zum Streik.

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Ab Mittwoch wollen die Lokführer wieder streiken – diese Rechte haben Fahrgäste.

Quelle: dpa/Archiv

Welche Verbindungen sind von dem Streik betroffen?
Die Lokführer bestreiken den Güterverkehr, den Fern- und Regionalverkehr der Deutschen Bahn. Betroffen sind auch von der Bahn betriebene S-Bahnverbindungen im Großraum Hannover. Der GDL zufolge werden die größten Auswirkungen beim Güterverkehr und bei den Fernreisenden in der Nacht zu spüren sein. Bis zum Mittwochmittag könnte es nach Bahnangaben aber zu Zugausfällen und Verspätungen kommen.

Wo erfahre ich, ob mein Zug ausfällt oder verspätet ist?

Aktuelle Informationen gibt es unter www.bahn.de/aktuell und für Handynutzer unter m.bahn.de.

Kann ich von der Reise zurücktreten?
Zeichnet sich eine Verspätung von mehr als 60 Minuten ab, kann der Reisende auf die Fahrt verzichten und den kompletten Fahrpreis zurückverlangen. Ebenso kann er die Fahrt zu einem späteren Zeitpunkt beginnen und dann auch eine andere Streckenführung wählen.

Welche Rechte habe ich, wenn ich als Reisender von Zugausfällen oder -verspätungen betroffen bin?

Bahnreisende bekommen einen Teil ihres Ticketpreises zurück, wenn sich ihr Zug wegen des geplanten Streiks bei der Deutschen Bahn um mehr als 60 Minuten verspätet. Alle Informationen zu Ihren Rechten haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Was will die GDL mit dem Streik erreichen?
Die GDL mit rund 34.000 Mitgliedern repräsentiert nach Gewerkschaftsangaben rund 80 Prozent der Lokführer bei der Deutschen Bahn und zahlreiche Zugbegleiter. Sie fordern fünf Prozent mehr Geld und eine um zwei Stunden verkürzte Wochenarbeitszeit. Verhandlungen scheiterten, weil die GDL auch für das übrige Personal im Zug verhandeln will, etwa für Zugbegleiter und Speisewagen-Mitarbeiter. Dies lehnt die Bahn ab. Die GDL rivalisiert dabei mit der größeren Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG). Es ist mittlerweile der vierte Warnstreik der GDL. 

dpa/r.

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