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Pro Bahn: Lokführer agieren auf dem Rücken der Fahrgäste

Heftige Kritik Pro Bahn: Lokführer agieren auf dem Rücken der Fahrgäste

Der Fahrgastverband "Pro Bahn" hat die streikenden Lokführer heftig kritisiert. "Es wird immer offensichtlicher, dass es der Gewerkschaft GDL vorwiegend um die Ausweitung ihres Machtbereichs geht und nicht um tarifliche Forderungen", sagte Pro Bahn Bundessprecher Gerd Aschoff am Mittwoch in Göttingen der dpa.

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Quelle: Marks/dpa (Symbolfoto)

Göttingen. "Und das macht die GDL mit Mitteln, die nicht mehr nachvollziehbar sind." Die Lokführergewerkschaft agiere zunehmend "auf dem Rücken der Fahrgäste", sagte Aschoff. Wegen der kurzen Vorwarnzeiten hätten viele Fahrgäste keine Chance, sich auf die Einschränkungen im Bahnverkehr einzustellen.

Die aktuellen Maßnahmen der GDL seien eindeutig unangemessen. "Bei der GDL handelt es sich um eine überschaubare Anzahl von Lokführern, die durch den Stillstand der Züge eine extreme Wirkung entfalten, die Hunderttausende von Fahrgästen betrifft." Es sei erschreckend, wie verhandlungsunwillig die GDL sei.

"Der Lokführergewerkschaft liegen zahlreiche Angebote der Bahn vor, auf die sie aber nicht eingeht", sagte Aschoff. "Dabei weiß jeder, dass der Konflikt nur lösbar ist, indem verhandelt wird."

dpa

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Züge fallen früher aus
Der Streik der GDL beginnt erst um 14 Uhr, aber schon zwei Stunden früher fallen reihenweise Züge in Göttingen aus.

Bahnkunden in der Region und anderswo sind vom Bahnstreik am Mittwoch, 15. oktober, kalt erwischt worden. Wer glaubte, nach der Warnung des Gewerkschaft der Lokführer (GDL) vor einem Warnstreik ab 14 Uhr bis dahin noch mit dem Zug reisen zu können, musste bereits in den Morgenstunden erfahren, dass die Deutsche Bahn AG schon früh einen Notfahrplan in Kraft gesetzt hatte und viele Züge einfach stehen ließ.

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